Allgemeine Berichte | 21.07.2025, 16:17 Uhr

Neue Informationen zum grausamen Tötungsdelikt im Ortsteil Gimmigen

21.07.: Tötungsdelikt in Bad Neuenahr: Ex-Mann gesteht Mord

Foto: Kaikore / Adobe Stock
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Staatsanwaltschaft Koblenz führt wegen des Verdachts des Mordes ein Ermittlungsverfahren gegen einen 31-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, am 17.07.2025 seine getrennt von ihm lebende Ehefrau getötet zu haben. Hierzu soll er sie zunächst unter einem Vorwand in sein Haus gelockt und dort anschließend mit einem Messer attackiert haben. Die 31 Jahre alt gewordene Geschädigte verstarb nach derzeitigen Erkenntnissen an den Folgen der ihr hierbei zugefügten massiven Verletzungen. Zur endgültigen Klärung der Todesursache wurde eine Obduktion des Leichnams der Verstorbenen angeordnet, die im Laufe des morgigen Tages erfolgen soll. Anlässlich von nach dem Verschwinden des Tatopfers eingeleiteten Suchmaßnahmen ergab sich ein Tatverdacht gegen den Beschuldigten, der im Rahmen einer polizeilichen Befragung die Tat zwischenzeitlich eingeräumt hat. Er wurde anschließend vorläufig festgenommen und am 20.07.2025 dem zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Koblenz vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen des dringenden Verdachts des Mordes und der Haftgründe der Fluchtgefahr und der Schwerkriminalität Haftbefehl erlassen hat.

Der Beschuldigte befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt in Rheinland-Pfalz. Der genaue Ablauf und das Motiv der Tat sind Gegenstand der veranlassten weiteren Ermittlungen.

Rechtliche Hinweise

Wegen Mordes macht sich u.a. strafbar, wer einen Menschen heimtückisch oder aus sonst niedrigen Beweggründen tötet. Das Gesetz sieht hierfür eine lebenslange Freiheitsstrafe vor.

Ein Haftbefehl wird erlassen, wenn gegen einen Beschuldigten ein dringender Tatverdacht und ein Haftgrund bestehen. Der Haftbefehl dient allein der ordnungsgemäßen Durchführung des staatsanwaltschaftlichen und, sofern es zur Anklageerhebung kommt, des gerichtlichen Verfahrens. Der Erlass oder Vollzug eines Haftbefehls bedeutet mithin nicht, dass gegen den Verhafteten bereits ein Tatnachweis geführt ist. Auch für den inhaftierten Beschuldigten gilt daher weiterhin in vollem Umfang die Unschuldsvermutung.

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Koblenz

Foto: Kaikore / Adobe Stock

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