Allgemeine Berichte | 22.04.2025, 15:51 Uhr

Vollsperrung bleibt länger als geplant bestehen

22.04.: Bau-Stopp bei der Erneuerung der Mühlbachbrücke

Symbolbild.Foto: Mario Hoesel - stock.adobe.com
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Plaidt. In Plaidt ist im Rahmen der Teilerneuerung der Mühlbachbrücke vorgesehen, die Überbauplatte des Bauwerks zu erneuern. Die Gründung soll auf Großbohrpfählen erfolgen. Ein beauftragter Bodengutachter erstellte hierzu ein Baugrundgutachten, aus dem die Länge der Bohrpfähle hervorging.

Während der Arbeiten wurde jedoch in der für die Gründung vorgesehenen Tiefe kein tragfähiger Boden gefunden, was zusätzliche Untersuchungen erforderlich macht. Das hierfür benötigte Tiefen-Bohrgerät wird erst im Laufe der 18. Kalenderwoche verfügbar sein. Erst dann können die erforderlichen Erkundungen und Auswertungen vorgenommen werden. Auf Basis dieser neuen Erkenntnisse wird eine neue statische Berechnung erstellt, die festlegt, wie tief die Bohrpfähle ins Erdreich eingebunden werden müssen.

Da das Baufeld bereits vorbereitet wurde, bleibt die Vollsperrung bis zum Beginn der Baugrunderkundungsarbeiten bestehen. Der Asphalt wurde bereits abgefräst, sodass eine halbseitige Verkehrsführung nicht mehr möglich ist. Deshalb muss die L 117 zwischen der Kretzer Straße und der Friedhofstraße weiterhin voll gesperrt bleiben. Örtliche Umleitungen sind ausgeschildert. Aktuelle Informationen sind dem Mobilitätsatlas auf verkehr.rlp.de zu entnehmen. Die Arbeiten an der Brücke sollen Ende 2025 abgeschlossen sein. Der LBM Cochem-Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Erkundungsarbeiten, auch wenn diese mit Verzögerungen im Bauablauf verbunden sind.

BA

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