Allgemeine Berichte | 14.11.2025

Heimatjahrbuch bewahrt Geschichte

40. Ausgabe der „Wäller Heimat“ widmet sich „Wäller Leut´“

Die Autorenschaft sowie aktuelle und ehemalige Mitglieder des Redaktionsausschusses stellten die „Wäller Heimat“ vor. Foto: Kreisverwaltung / Carolin Faller

Montabaur. Mit der Ausgabe 2026 präsentiert das Heimatjahrbuch "Wäller Heimat" auf 256 Seiten erneut fesselnde Geschichten aus dem Westerwaldkreis. Zum 40. Jubiläum wurde das Schwerpunktthema "Wäller Leut'" gewählt, da nichts eine Region so sehr prägt wie die Menschen, die dort leben.

Die Veröffentlichung umfasst Erzählungen über einen Träger des Bundesverdienstkreuzes, den Erfinder des Ploppverschlusses und einen Volksbuchautor. Ergänzt werden diese durch Beiträge zur Regionalgeschichte sowie zur Natur-, Heimat- und Volkskunde, verfasst sowohl in Hochdeutsch als auch im Wäller Platt.

Rund 35 Autorinnen und Autoren präsentierten gemeinsam mit aktuellen und ehemaligen Mitgliedern des Redaktionsausschusses das druckfrische Werk im Landschaftsmuseum Hachenburg. Landrat Achim Schwickert bedankte sich bei allen Beteiligten für ihre Mitwirkung an dieser und den vorherigen Ausgaben und betonte den festen Platz des Heimatjahrbuchs in vielen Familienbibliotheken.

Dr. Moritz Jungbluth, Leiter des Landschaftsmuseums und Mitglied des Redaktionsausschusses, schilderte den etwas holprigen Start der "Wäller Heimat" im Jahr 1987.

Zuvor war über 30 Jahre lang der "Rhein-Lahnfreund" für den Großraum Gießen-Koblenz-Wiesbaden erschienen, dessen Publikation jedoch aufgrund von Streitigkeiten eingestellt wurde.

Mit der "Wäller Heimat" entstand ein Jahrbuch, das sich ausschließlich auf den Westerwaldkreis konzentrierte und von Beginn an in ein Schwerpunktthema und weitere Kategorien gegliedert war.

Während anfangs ausschließlich Männer Beiträge verfassten, bereichern heute auch viele Autorinnen mit ihren Geschichten das vielfältige Spektrum der Themen. Die Ausgabe 2026 bietet somit für jeden einen Anknüpfungspunkt, von leichten bis hin zu tiefgründigen Inhalten.

Das Heimatjahrbuch ist im Buchhandel für 9,90 Euro erhältlich.

Geschichten für das Jahrbuch 2027 gesucht

Für die Ausgabe 2027 stehen Geschichten rund ums Ver- und Einkaufen im Mittelpunkt. Es soll beleuchtet werden, wie früher Besorgungen erledigt wurden, wo Produkte am günstigsten angeboten wurden und welche Familien durch die Shopping-Lust anderer im Westerwald eine kleine Dynastie gründen konnten.

Auch Personen, die sich auf das Feilbieten von Waren spezialisierten oder als Marktschreier bekannt waren, sind von Interesse. Die einzige Voraussetzung: Die beschriebenen Personen müssen bereits verstorben sein, und der Artikel darf noch nicht veröffentlicht worden sein.

Der Einsendeschluss ist der 5. Juni 2026. Beiträge sind möglichst als Word-Datei, gern mit Fotos (diese gesondert und idealerweise mit Quellenangaben), an die E-Mail-Adresse waeller.heimat@westerwaldkreis.de zu senden. Weitere Informationen gibt es unter den Telefonnummern 02602 124-674 oder 02602 124-741.

Die Autorenschaft sowie aktuelle und ehemalige Mitglieder des Redaktionsausschusses stellten die „Wäller Heimat“ vor. Foto: Kreisverwaltung / Carolin Faller

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Bahnhof Engers wird barrierefrei

  • Gitta Meyer: Und wenn nur 2 ode 3 Menschen leicht an dem Zug ran und reinkommt ist es das wert. Ich habe einen Mann ,der behindert ist,und im Rollstuhl sitzt. Da sind mir die Mäuse egal. Es kann sich keiner vorstellen ,wenn.man nicht selbst betroffen ist.
  • Hildegard DÖTSCH : Wurde im Vorfeld geprüft, wieviel beeinträchtige Menschen täglich den Bahnhof/ die Züge nutzen würden/wollen? Die Rodung bringt eine Vielzahl an Vögel, die in den Birken lebten in Bedrängnis. Auch Kleintiere, Eidechsen, Mäuse etc.

Neuwied: Gesunde Bäume sollen gefällt werden

  • Inge: Unmöglich das so was in der heutigen Zeit in der das Thema Umweltschutz, Kimaschutz, Artenschutz ect. angeblich so groß geschrieben wird .Die Begründungen die Bäume zu fällen sind so was von daneben und anders zu klären.
  • Sandra Schneider: Das sehe ich auch so, das macht den Ychulhof auch nicht größer. Es wäre sehr schade um die alten Bäume.
  • Sven : Typisch Neuwied alte Bäume fällen un kleine neu pflanzen. Lastt die alten großen stehen.

Initiative "Rettet die Alte Post" in Rheinbach

  • Lukas Wegberg: Drin war ich noch nie, aber der Außenbereich dieses Etablissements ist nebst Bahnhof der einzige unästhetische Fleck in der gesamten Stadt, der mir spontan einfällt. Dass die Kneipe nun einer anderen...
Sonderseite Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Dauerauftrag
Imageanzeige
Image Anzeige
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0004#
Innovatives aus der VG Weißenthurm
TRIPLE CHALLENGE
Anzeige KW 7
Stellenanzeige i-Kraft
Empfohlene Artikel

Koblenz. Kann man aus Pilzen Bausteine herstellen? Hat die Lichtfarbe Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von Solaranlagen? Wie reagieren Ameisen auf Mikroplastik? Auf diese und viele weitere Fragen haben Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz Antworten gefunden. Im Rahmen des Koblenzer Regionalwettbewerbs von „Jugend forscht“ und „Jugend forscht junior“ präsentierten...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Helfende Hände gesucht
Hausmeister, bis auf Widerruf
Wahlanzeige 1 von 6
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0102#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0102#
Umwelttechnologe
Imagewerbung
Wir helfen im Trauerfall
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0102#
Jörg Schweiss
Wir helfen im Trauerfall
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0102#
Imageanzeige - Dauerauftrag
Stellenanzeige Klimaschutzmanager