Allgemeine Berichte | 04.07.2023

Die Heimerzheimer Goethestraßenfamilie feierte ihr Sommerfest

44 Jahre sind ein Grund zu feiern

Die Gemeinschaft ist über die Jahre eng zusammengewachsen.  Foto: Privat

Heimerzheim. Zusammen wohnen, miteinander reden, zusammen feiern, füreinander da sein, das ist das Motte dieser Straßenfamilie und somit das Rezept für ein harmonisches Zusammenleben. Dabei ist insbesondere die Art und Weise entscheidend, wie man miteinander alt wurde. Das fängt schon mit der Bebauung und den großen Vorgärten an. Da ist immer jemand am Wirken und folgend werden die neusten Nachrichten ausgetauscht. Man kennt sich und heute hat man durch die familiäre Bande viel Gesprächsstoff. Beruf, Kinder und Enkelkinder, Gesundheit und das Neuste aus dem Dorf. Die Kinder sind meist umgezogen und einige Enkel leben im Ausland. Immer wieder spannend, wenn Angelika und Rainer vom Leben Down Under berichten. Mit Regina Esser, die im August 100 Jahre alt wird und Gisela Wierges mit 95 Jahre hat die Goethestraße auch ein Stück Geschichte aufzuweisen.

Was gab es in den letzten 44 Jahren viele Anlässe gemeinsam zu feiern. Neben den üblichen Glühweintreffs vor Weihnachten und den Sommerfesten gab es Polterabende, Silvester– Karnevals– und viele Jubelfeste. Natürlich begegnet man sich auch bei traurigen Anlässen.

Unter dem Motto, „wir leben hier in Heimerzheim in einer Gemeinschaft, in der wir unseren Beitrag leisten wollen“, stehen insbesondere die Männer am Fronleichnamsmorgen früh auf, um den Zelebrationsaltar z.Z. am Peter Esser Platz aufzubauen. Die Familie Zulauf führt hier, sowie beim Aufbau der Weihnachtskrippe in der Kirche die Regie. Es soll nicht unerwähnt sein, dass die Gemeinschaft lautstark protestierte, als der Bolzplatz zu Bauland umgewandelt wurde oder als ein lieb gewonnener Baum gefällt werden sollte. Solidarisch standen sie an der Seite der Freunde vom Dicken Stein, als bei einer Nacht- und Nebelaktion auf dem Gelände der Bundespolizei in unmittelbarer Nähe der Bebauung ein Funkmast errichtet wurde. Die neuen Anwohner wurden inzwischen freundlich integriert und der Baumersatz wird gepflegt. Nun ja, das damalige Freudenhaus soll nicht unerwähnt bleiben, denn da gab es einiges zu bestaunen und zu schmunzeln.

Wenn Heimerzheim im nächsten Jahr auf 950 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung zurückschaut, hat die Gemeinschaft der Goethestraße zwar einen kleinen, aber geschichtsrelevanten Beitrag geleistet. Die letzten 50 Jahre waren entscheidend in der Entwicklung des größten Swisttaler Ortes. Damals in den Siebzigerjahren waren es meist junge Familien, die sich entschieden, ein Eigenheim zu erwerben oder zu bauen. Nach der kommunalen Neugliederung 1969 wurden die Karten des alten Landkreis Bonn neu gemischt. Damals lebten in Heimerzheim ca. 1.800 Einwohner. Wenn man betrachtet, dass Heimerzheim heute an die 7000 Einwohner zählt, kann man gut nachvollziehen, dass nach den damaligen Baugebieten Mühlenberg, Höhenring, Quellenstraße Birkenallee und Lindenweg noch viele weitere Gebiete erschlossen wurden.

Die Gemeinschaft ist über die Jahre eng zusammengewachsen. Foto: Privat

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