Allgemeine Berichte | 13.01.2026

Ein Jubiläumsauftakt der Extraklasse

7x11 Jahre Karnevalsgesellschaft Grau-Blau

Gänsehautmoment zum Auftakt: Das 45-köpfige Grau-Blau-Ballett eröffnet die erste Sitzung. Foto:Sophia Weigand

Höhr-Grenzhausen. Mit einem fulminanten Auftakt ist die KG Grau-Blau am 10. Januar in ihr ganz besonderes Jubiläumsjahr gestartet. Die erste Sitzung der Session stand ganz im Zeichen des 7x11-jährigen Bestehens und zeigte eindrucksvoll, warum Grau-Blau seit Jahrzehnten fest im Karneval verankert ist.

Eröffnet wurde der Abend mit einem aufwendig produzierten Anfangsvideo, das die Zuschauer zurück in das Gründungsjahr der KG führte. Nahtlos folgte eine mitreißende Neuauflage des Grau-Blau-Lieds, bevor das 45-köpfige Ballett mit dem Elferrat in den Saal einzog. Sitzungspräsident André Geilen begrüßte das Publikum und eröffnete offiziell das Programm.

Den rednerischen Auftakt machte Christian Georg, der nach vielen Jahren auf die grau-blaue Bühne zurückkehrte. Mit seinem Blick auf den Traumberuf Lehrer, Ausflügen in die Politik und Anekdoten über Schüler mit Influencer-Ambitionen sorgte er für zahlreiche Lacher. Gleichzeitig machte er auf eine besondere Rekordleistung aufmerksam: Innerhalb von 24 Stunden waren alle fünf Sitzungen restlos ausverkauft.

Ein Höhepunkt des Abends folgte mit dem Prinzenpaar Maik und Yvonne Bremermann. Die beiden langjährigen Vereinsmitglieder begeisterten mit ihrem Gefolge unter dem Motto „Mer fiere et Levve“ und verzauberten den Saal. Selina Gundert alias Rosi nahm das Publikum anschließend mit in die Tinder-Welt, die sie weniger als Dating-Plattform, sondern eher als Überlebenstraining beschrieb – inklusive zahlreicher, belustigender Red Flags.

Der neue Marschtanz verband Tradition und Moderne zur Musik des Karnevalsklassikers „För 1 Naach“ und überraschte mit einem besonderen Highlight. Im Anschluss wurde Tanztrainer Stephan Haas mit dem grau-blauen Ambert geehrt. Auch Martin Staudt alias Jupp Schmitz bewies einmal mehr seine Bühnenpräsenz, bevor das Ballett mit der ausdrucksstarken Zwischenshow „Bad Romance“ aus dem Musical Moulin Rouge für einen einzigartigen Abschluss der ersten Hälfte sorgte.

Nach der Pause sorgte MegaBrass aus Koblenz für ausgelassene Stimmung, woran die Boygroup als „alte Herren“ mit ihrem umjubelten Auftritt anschloss. Nicht minder unterhaltsam präsentierte sich die Haareschön-Gruppe mit ihrer außergewöhnlichen Zaubershow. Ove Jensen als norddeutscher Beobachter des Älterwerdens sorgte mit seinem trockenen Humor ebenfalls für beste Unterhaltung. Musikalische Höhepunkte setzten zudem Sandra Gebauer und André Geilen. Den rednerischen Schlusspunkt setzte Natascha Runge mit ihrem Bericht über den Urologenbesuch und überraschende Erkenntnisse aus Frauenzeitschriften.

Das große Finale gehörte dem Grau-Blau-Ballett. Unter dem Motto „The Show must go on“ wurde Queen eindrucksvoll neu interpretiert – mit starken Botschaften, überraschenden Effekten und Kostümen, die an Freddie Mercury erinnerten. Die Karnevalsgesellschaft Grau-Blau hat mit dieser Sitzung eindrucksvoll bewiesen, dass sie ihrem Jubiläumsjahr in jeder Hinsicht gerecht wird und ein unvergessliches Sitzungsprogramm auf die Bühne gebracht hat. Pressemitteilung Karnevallsgesellschaft Grau-Blau

Gänsehautmoment zum Auftakt: Das 45-köpfige Grau-Blau-Ballett eröffnet die erste Sitzung. Foto:Sophia Weigand

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