Allgemeine Berichte | 31.07.2025

Stau-Infarkt am ersten August-Wochenende

ADAC warnt: Eines der schlimmsten Stau-Wochenenden steht bevor

Symbolbild.Foto: Thaut Images - stock.adobe.com

Region. Das erste August-Wochenende dürfte eines der staureichsten der Saison werden. Autofahrende benötigen besonders viel Geduld – egal ob bei der An- oder Heimreise. Zahlreiche Urlauber und Urlauberinnen starten erst jetzt. Das trifft vor allem auf Reisende aus Baden-Württemberg und Bayern zu, bei denen nun die Sommerferien beginnen. Somit sind in allen deutschen Bundesländern die Schulen geschlossen.

Es zeichnet sich aber auch eine Trendwende ab: Die Staus auf den Heimreiserouten werden länger als auf den Anreiserouten. In einer Woche enden die Ferien im Osten Deutschlands, eine Woche später in fünf weiteren Bundesländern (Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Saarland). Auch in vielen Regionen Skandinaviens steht das baldige Ferienende bevor.

Die meisten Zwangsstopps wird es an den derzeit fast 1200 Autobahnbaustellen geben, insbesondere wenn Fahrstreifen reduziert sind oder die Baustellen besonders lang sind. Viele von ihnen bleiben auch während der Sommerreisezeit in Betrieb. Einige wichtige Pendlerautobahnen sind sogar gesperrt am Wochenende.

Noch ein Hinweis: Um den Reiseverkehr zu entlasten, gilt auf den wichtigsten Autobahnen ein Sommerreise-Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen an allen Samstagen bis einschließlich 31. August, jeweils von 7 Uhr bis 20 Uhr.

Die Spitzenzeiten

Die schlimmsten Staus sind am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag zu erwarten. Wer flexibel ist, sollte ruhigere Alternativrouten planen oder auf einen anderen Reisetag ausweichen. Geeignete Wochentage sind Dienstag bis Donnerstag. Jetzt in der Ferienzeit ist wochentags der Berufsverkehr deutlich geringer. Dennoch sollte man auch hier die Rush Hour am Morgen und späten Nachmittag meiden.

Im Stau: Rettungsgasse bilden!

Was viele nicht wissen: Die Rettungsgasse muss bereits dann gebildet werden, wenn der Verkehr stockt, und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.

Und so funktioniert die Rettungsgasse: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrende auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden, wird empfohlen, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrende im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte frei machen.

Pressemitteilung ADAC

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