Abteilungsversammlung der Fußballer im SV Rheinbreitbach
Abteilungsleiter Ejmen Celik zieht positive Bilanz
Rheinbreitbach. Bei der diesjährigen Abteilungsversammlung der SVR-Fußballer konnte Abteilungsleiter Celik auf ein insgesamt sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Dabei stellte er vor allem die Abteilungsentwicklung in den Mittelpunkt. Auch wenn sportlicher Erfolg von außen nicht an Punkten oder Tabellenplätzen festzumachen sei, sei man auf dem richtigen Weg. Dies machte er an Zahlen und Fakten deutlich.
Nach der gemeinsamen Gründung des Jugendfördervereins (JFV) mit dem Honnefer Fußballverein (HFV) entwickelten sich die Mitgliederzahlen im SVR nahezu explosionsartig. Auch wenn der als Talentschmiede gedachte JFV für einige Rheinbreitbacher Jugendliche sportliche Heimat wurde, tat dies der Gesamtentwicklung im SVR keinen Abbruch. Im Gegenteil: Seit der Gründung des JFV haben sich die Stammvereine SVR und HFV in der Jugendarbeit dem Breitensport verschrieben. Dieses Konzept hat zur Folge, dass heute im SVR ca. 340 Sportler und Sportlerinnen in vier Senioren- und 14 Juniorenmannschaften gemeldet sind. Hinzu kommen 60 Junioren, die zwar im JFV spielen, aber gleichzeitig im SVR gemeldet sind. Dies ergibt die großartige Anzahl von 400 aktiven Sportlern und Sportlerinnen. Die gesellschaftliche und soziale Bedeutung dieser Zahlen sollten sich alle politischen Gremien in Rheinbreitbach zu Gemüte führen.
Desweiteren konnte Celik ausführen, dass die Abteilung auch wirtschaftlich kerngesund ist. So kann der Gemeindehaushalt bei den Kosten für die Platzerneuerung um einen großzügigen Betrag im fünfstelligen Bereich entlastet werden. Desweiteren werden in Zukunft jährlich Gelder für die Instandhaltung der Sportanlage zurückgestellt. Neben der starken Unterstützung durch Rheinbreitbacher Bürger sei laut Celik auch die konsequente Haltung, keine Spielergelder zu zahlen, ein weiterer Grund für die momentan gute Finanzsituation.
Was die sportliche Entwicklung im SVR betrifft ist Celik mit Verweis auf die Langzeitwirkung des JFV überzeugt, dass es mittelfristig auch im SVR weiter nach oben gehen wird. Zum einen solle der JFV mit seinen hochklassigen Jugendmannschaften die Talente der Stammvereine lokal binden, wozu die beiden Stammvereine alleine nicht in der Lage seien. Verführungskräfte, Jugendliche zu anderen potenten Vereinen in der Umgebung zu locken, würden so dank des JFV minimiert. Hinzu käme, dass man aufgrund des Standorts Bad Honnef bei Auswärtsfahrten mit Bonn, Köln, Leverkusen, Troisdorf und Siegburg andere Hochkaräter direkt vor der Tür habe, was bei Auswärtsfahrten eine große Zeitersparnis und Kostenreduzierung bedeute. Mit Rheinbreitbach als Standort im Südwesten sähe das völlig anders aus.
Celiks Fazit: Bleiben unter diesen Voraussetzungen die Jugendspieler bis zum Seniorenalter vor Ort, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Toptalente mit Beginn des Seniorenalters zum höherklassigen HFV und eine gut ausgebildete zweite Reihe zum SVR überwechseln werden, was mittelfristig zwangsläufig in beiden Stammvereinen zu höherer sportlicher Qualität führen wird.
