Vierter Advent in Kripp
Achte Auflage des Kripper Weihnachtsmarktes
Klein und gemütlich zwischen selbst gemachtem und Weihnachtsbeleuchtung
Kripp. Klein, gemütlich und auch etwas urig zwischen selbst gebastelten und selbst gemachten, zeigte sich der Kripper Weihnachtsmarkt als Treffpunkt für die Kripper und alle Besucher zum Klaafen, Glühweintrinken und zum Besorgen der letzten Weihnachtsgeschenke. Dazu gab es beste kulinarische Versorgung und ein sehr schönes Musikprogramm: Dies ist im Wesentlichen das Konzept des Weihnachtsmarktes, der in diesem Jahr in seine achte Auflage ging und mit seinem Termin am vierten Advent so richtig nah an Weihnachten lag. Auf dem fein heraus geschmückten Dorfmittenplatz gab es sehr viel und sehr schöne Weihnachtsbeleuchtung und einen opulent geschmückten ganz großen Weihnachtsbaum. Zu dessen Füßen breitete sich das kleine Weihnachtsdorf aus. Schmuck gab es, Holzsägearbeiten selbst gestricktes und selbst gemachtes, für alle die, die noch auf der Jagd nach den letzten Weihnachtsgeschenken waren. Das musikalische Rahmenprogramm konnte sich in diesem Jahr besonders sehen lassen. Neben Leierkastenmann, Märchentante und der Bläsergruppe aus dem Ahrtal gaben auch Bruce Kapusta und die Gruppe „Musical for you“ Gastspiele. Darauf war Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer und das Organisationskomitee besonders stolz. Wie immer hatte der Pfadfinderstamm Albert Schweitzer auf dem Dorfmittenplatz seine große Jurte aufgebaut, die auch als Spielort für die Märchentante diente. Zur Versorgung der Besucher gab es Fritten und Wurst, Rievkooche, Glühwein und kalte Getränke. Als kleine Tradition gab es auf dem Kripper Weihnachtsmarkt etwas ganz Besonderes. Bereits zum dritten Mal halfen junge Flüchtlinge, in diesem Jahr aus Eritrea und dem Iran, in der Waffelbude bei der Zubereitung der süßen Leckereien. Organisiert hatten dies von der ökumenischen Flüchtlingshilfe Maria Müller und von der Credo-Gemeinde Pastor Jürgen Tibusek. Klein und überschaubar, aber urgemütlich kommt er daher, der Kripper Weihnachtsmarkt. Nur im nächsten Jahr wird es ein Problem mit dem Termin geben. Denn dann fällt der vierte Advent genau auf Heiligabend. „Dann werden wir wohl auf den dritten Advent ausweichen müssen“, hat man sich in Kripp schon erste Gedanken gemacht. Natürlich gab es für die Kleinen auch den Besuch des Nikolaus. Und wie immer wird der Erlös aus dem Markt dem Dorf selbst zu Gute kommen. In Kripp trägt man sich mit dem Gedanken an den Bau einer Grillhütte. BL
Schöne Tradition: Zum dritten Mal halfen Flüchtlinge beim Waffelbacken.
