Allgemeine Berichte | 02.02.2024

Gewässerwiederherstellung

Ahr: Gewässerwiederherstellung macht Fortschritte

Die Ahr in Bad Neuenahr.  Foto: ROB

Kreis Ahrweiler. Die Flutkatastrophe im Juli 2021 führte zu erheblichen Schäden an den Gewässern. Aufgrund der enormen Wassermengen und Fließgeschwindigkeiten kam es zu Beschädigungen im Gewässerbett und den Uferbereichen sowie zu erheblichen Boden- und Kiesverlagerungen. Das Gewässerwiederherstellungskonzept des Kreises für die Ahr und ihre Nebenflüsse 2. Ordnung, darunter der Adenauer Bach, Nohner Bach und Trierbach, bildet die fachliche Grundlage für die Beseitigung der entstandenen Schäden und die Wiederherstellung der Gewässer.

Die ersten detaillierten Planungen für prioritäre Maßnahmen sind bereits im Gange und sollen in der ersten Jahreshälfte 2024 in die Umsetzung überführt werden. Der Kreis- und Umweltausschuss hat in seiner letzten Sitzung die nächsten Schritte zur Wiederherstellung 3der Ahr eingeleitet. Um die Vielzahl der erforderlichen Maßnahmen zur Gewässerwiederherstellung schnell umzusetzen, werden Rahmenverträge für die notwendigen Planungsleistungen mit fünf Ingenieurbüros abgeschlossen.

Landrätin Cornelia Weigand betont: „Die Gewässerwiederherstellung nimmt weiter an Fahrt auf. Die abgeschlossenen Rahmenverträge ermöglichen eine deutliche Beschleunigung der Detailplanungen, die anschließend in konkreten Projekten sichtbar werden. Jetzt gilt es, Maßnahmen aus dem Gewässerwiederherstellungskonzept in Zusammenarbeit mit den Kommunen und Grundstückseigentümern möglichst schnell umzusetzen.“

Die Planungsleistungen umfassen hauptsächlich Freianlagenplanung, gelegentlich sind jedoch auch kleinere Ingenieurbauwerke wie Stützmauern oder Wehranlagen zu planen. Der Abschluss der Rahmenverträge beinhaltet keine direkte Beauftragung für die Planung einzelner Teilprojekte des Gewässerwiederherstellungskonzepts. Dies erfordert separate Auswahlverfahren unter den Planungsbüros, mit denen Rahmenverträge geschlossen wurden. Die ersten Planungsaufträge für Teilprojekte sollen im Februar an die Rahmenvertragspartner vergeben werden. Fortschritte bei den beauftragten Maßnahmenplanungen werden regelmäßig im Sachstandsbericht zur Hochwasserkatastrophe 2021 veröffentlicht.

BA

Die Ahr in Bad Neuenahr. Foto: ROB

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