Allgemeine Berichte | 03.06.2024

An 19 Orten im Einzugsbereich der Ahr könnten Rückhaltebecken entstehen

Ahrtal: Potentielle Standorte für Rückhaltebecken vorgestellt

Die Ahr bei Hochwasser in Bad Bodendorf. Foto: ROB

Ahrweiler. Heute Abend fand die Informationsveranstaltung „Vom Hochwasser zum Handeln“ im Helmut-Gies Bürgerzentrum statt. Dabei wurden verschiedene Konzepte zur Hochwasservorsorge an der Ahr vorgestellt, darunter auch 19 potenzielle Standorte von Rückhaltebecken. An folgenden Orten könnten im Ahrtal Rückhaltebecken entstehen.

- Ahr oberhalb von Müsch

- Trierbach oberhalb von Müsch

- Trierbach oberhalb von Kirmutscheid

- Trierbach oberhalb von Trierscheid

- Adenauerbach oberhalb von Niederadenau

- Liersbach oberhalb der Ahr

- Sahrbach oberhalb von Kreuzberg

- Ahr oberhalb von Schuld

- Herschbach oberhalb von Kesseling

- Kesselingerbach oberhalb von Ahrbrück

- Ahr unterhalb von Ahrhütte

- Ahr oberhalb von Ahrdorf

- Ahbach oberhalb von Niederehe

- Dennbach oberhalb von Ahrbrück

- Vischelbach oberhalb von Kreuzberg

- Dreisbach oberhalb der Ahr

- Armuthsbach oberhalb von Schuld

- Heckenbach oberhalb von Staffel

- Ahbach oberhalb von Ahrdorf

Vor der endgültigen Festlegung der Standorte sind jedoch weitere detaillierte Analysen notwendig, um Kosten und Nutzen umfassend zu bewerten. Weitere örtliche Maßnahmen ergänzen den Hochwasserschutz, darunter können auch weitere Rückhaltebecken zählen.

Ein ausführlicher Bericht folgt bald bei Blick aktuell.

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Die Ahr bei Hochwasser in Bad Bodendorf. Foto: ROB

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Kommentare
08.06.202400:26 Uhr
A. Oeliger

In weiten Teilen ein planerischer Irrsinn. Welcome back to the 1970´s.
Autobahnen, Gewerbegebiete, Neubaugebiete, PV-Großanlagen in der Landschaft, Windparks... wer bietet mehr beim Vergewaltigen unserer Eifellandschaft?!

07.06.202409:07 Uhr
K. Schmidt

Das war ne tolle Veranstaltung. Die Zeiträume und die Kosten, über die man dabei spricht, wenn sie überhaupt angesprochen wurden, sorgte bei so manchem auch für viel Heiterkeit. Und natürlich startet man erstmal mit "detailierten Analysen" und Kosten-Nutzen-Rechnungen (wieviele ertrinken, bis sich Hochwasserschutz rechnet?). Die Enkel meiner Enkel werden das Ende dieser Traum-Baumaßnahmen nicht miterleben. Jedes Dorf an der Ahr komplett in die Höhenlagen umzusiedeln wäre billiger, schneller, realistischer als diese Kette von Rückhaltemaßnahmen u.a. die jetzt dort als großes Konzept gefeiert wird.

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