Allgemeine Berichte | 23.02.2026

Ahrtalbahn verkehrt bald nur mit Elektrozügen und Taktverdichtung

Dieselzüge gehören bald der Vergangenheit an.

Ahrtal/Rheintal. Gute Nachricht von DB-Regio für das Ahr- und Rheintal: Drei Monate früher als vertraglich geplant, werden schon ab Mitte März die roten Elektrozüge an der Ahr eingesetzt. Dies teilten unisono Bahnsprecherin Annegret Scheffler und Thorsten Müller, Geschäftsführer des SPNV (SchienenPersonenNahverkehrNord) auf Rückfrage von Blick Aktuell mit.

Ab Dezember 2025/Sommer 2026 erfolgt nur der Betrieb der Ahrtalbahn (RB 30/32) elektrisch. Trans Regio setzt moderne Siemens Mireo Smart-Triebzüge auf der RB 32 ein. DB Regio stellt die RB 30 bis Sommer 2026 von Diesel- auf Talent 2 (Baureihe 442)-Elektrotriebwagen um.

RB 30 (DB Regio)

Bis Sommer 2026 verkehren noch Dieseltriebwagen (Coradia Lint), danach erfolgt die Umstellung auf Elektrotriebwagen Talent 2 (BR 442).

RB 32 (Trans Regio)

Hier gibt es eine neue Linie seit Dezember 2025. Betrieben wird diese miteiner so genannten Siemens Mireo Smart.

Streckenverlauf

Beide Linien verkehren zwischen Remagen und Ahrbrück (via Bad Neuenahr/Altenahr), dann mit Verdichtungspotenzial im 20-Minuten-Takt.

Die neuen Züge fahren weitgehend zuverlässig und werden nach Wiederaufnahme des Fahrbetriebs der Ahrtalbahn (14. Dezember 2025) gut genutzt. Die Elektrifizierung ermöglicht eine direkte, umweltfreundlichere Anbindung bis Koblenz/Boppard (RB 32) und Bonn (RB 30). Damit setzen der SPNV Nord und das Land Rheinland-Pfalz ihre Zusage um.wite

Dieselzüge gehören bald der Vergangenheit an.

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Kommentare
02.03.202615:20 Uhr
Egon Schiele

Fraglich, dass der elektrische Zug umweltfreundlicher ist. Denn der Dieselzug fährt mit HVO-Kraftstoff im Tank schon heute 90% klimafreundlicher als mit fossilem Dieselkraftstoff und in Zukunft potenziell sogar CO2-negativ. Der elektrische fährt derzeit mit Bahnstrommix, der u.a. 413 MW Kohlestrom enthält. Erst ab 2038 fährt die Bahn laut eigener Auskunft mit 100% Grünstrom (wobei angeblich sauberer Wasserkraftstrom durch die Stauhaltung klimaschädliche Metha emissionen verursacht), aber auch damit weder CO2-negativ noch ohne Bahnstromfälle bei Mensch und Tier.

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