Allgemeine Berichte | 28.07.2023, 10:40 Uhr

Der ADAC warnt: Ein verkehrsreiches Wochenende steht bevor

Alle Bundesländer haben Ferien

Eins der stärksten Stauwochenenden der Saison steht bevor.  Foto: Shutterstock/Cars and Travels
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Region. Wer plant, am letzten Juli-Wochenende mit dem Auto in den Urlaub zu starten, muss möglicherweise etwas länger für seine Reise einplanen, wie der ADAC mitteilte. Nach der Vorhersage des ADAC, wird dieses Wochenende eines der verkehrsreichsten der Saison sein. Der Grund: Baden-Württemberg und Bayern brechen als letzte Bundesländer in den Urlaub auf, während aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und dem Norden der Niederlande die zweite Reisewelle einsetzt. Hinzu kommen viele Autofahrer aus Nordrhein-Westfalen und Teilen Skandinaviens, die auf dem Rückweg sind, da dort bald die Schulen wieder beginnen. Die Spitzenzeiten, um auf den Hauptverkehrsrouten unterwegs zu sein, sind Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag. Alternativ könnte ein Reisetermin unter der Woche, zum Beispiel von Dienstag bis Donnerstag, den Stau vermeiden helfen.

Die besonders belasteten Staustrecken (beide Richtungen)

• Fernstraßen zur Nord- und Ostsee

• A 1 Bremen – Hamburg – Lübeck

• A 3 Frankfurt – Nürnberg – Passau

• A 4 Kirchheimer Dreieck – Bad Hersfeld – Erfurt – Dresden

• A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel

• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg

• A 7 Hamburg – Flensburg

• A 7 Hamburg – Hannover und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte

• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg

• A 9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München

• A 10 Berliner Ring

• A 11 Berlin – Dreieck Uckermark

• A 19 Dreieck Wittstock – Rostock

• A 24 Berlin – Hamburg

• A 45 Gießen – Dortmund

• A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen

• A 81 Stuttgart – Singen

• A 93 Inntaldreieck – Kufstein

• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen

• A 99 Umfahrung München

Aufgrund der hohen Zahl von Autofahrern in diesem Sommer erwartet der ADAC eine signifikante Zunahme von Pannen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, werden kurzfristig die Kapazitäten erhöht und das Partnernetzwerk für einen begrenzten Zeitraum erweitert. So soll sichergestellt werden, dass den Mitgliedern weiterhin optimale Hilfe geboten wird. Es ist zu beachten, dass während dieses Zeitraums neben den bekannten gelben Abschleppfahrzeugen auch nicht gebrandete Fahrzeuge im Auftrag des ADAC unterwegs sein können. Der ADAC stellt sicher, dass seine Standards vertraglich vereinbart und eingehalten werden.

Die Verkehrslage könnte auch in den Nachbarländern angespannt sein, da sich die Staulängen dort voraussichtlich erhöhen werden. Besonders betroffen könnten die Tauern-, Fernpass-, Inntal-, Brenner- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu und von den Küsten Italiens, Frankreichs und Kroatiens sein.

Zwei spezielle Situationen in Österreich könnten zu zusätzlichen Engpässen führen: Die Stauausweichrouten entlang der österreichischen Inntal- und Brennerautobahn sind bis September an den Wochenenden gesperrt und der wichtige Arlbergtunnel ist während der gesamten Reisesaison geschlossen. Als Alternative steht der Arlbergpass zur Verfügung.

Für Grenzübertritte in die südlichen europäischen Nachbarländer sollten Autofahrer etwa 60 Minuten Wartezeit einplanen. Für Fahrten nach Slowenien, Montenegro, Kroatien, Griechenland und in die Türkei könnten diese Wartezeiten noch deutlich länger sein. An den deutschen Grenzen sind insbesondere die Autobahngrenzübergänge Suben (A3 Linz – Passau), Walserberg (A8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein – Rosenheim) stauanfällig. BA

 Quelle: ADAC

Quelle: ADAC

Eins der stärksten Stauwochenenden der Saison steht bevor. Foto: Shutterstock/Cars and Travels

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