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30 Jahre Seniorenkreis St. Remaclus Waldorf

„Allein sind wir einsam – Gemeinsam sind wir stark“

23.04.2018 - 15:43

Waldorf. Als sich im April 1988 erstmals die Senioren der Pfarrgemeinde St. Remaclus in Waldorf zu einem Seniorennachmittag trafen, ahnte niemand, dass dieser Nachmittag zu einer ständigen Einrichtung in der Gemeinde Waldorf werden würde. Mittlerweile gehört diese zwischenzeitlich monatlich stattfindende Veranstaltung zum festen kulturellen Bestandteil in der Gemeinde Waldorf.

Es lag also nahe, den April-Nachmittag 2018 zu einer kleinen Geburtstagsfeier auszugestalten. Hierzu konnte am 18. April 2018 Margot Schenten, die gemeinsam mit Marion Klemke, Helga Nachtsheim und Elisabeth Schmitz das derzeitige Organisationsteam bildet, neben vielen Senioren auch Pfarrer Günter Marmann sowie den 1. Beigeordneten der Ortsgemeinde Waldorf, Werner Krupp, willkommen heißen.


Entwicklung des Seniorenkreises


Margot Schenten ging kurz auf die Entwicklung des Seniorenkreises ein und hielt einen kurzen Rückblick. Ihr besonderer Dank galt dabei Christel Kittel als Initiatorin sowie den Helfern, von denen einige auch heute noch mit aktiv sind. Die Verbindung zur Dorfgemeinschaft auch im Alter aufrecht zu halten und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken, sei ihnen allen immer sehr wichtig gewesen. „Dies ist ihnen geglückt und mit Stolz feiern wir heute diesen Tag, denn es gehörte damals auch noch ein schönes Stück Arbeit dazu, den Seniorenkreis zu etablieren, mit dem Notwendigsten auszustatten, aber vor allem ihn auch bis zum heutigen Tag am Leben zu erhalten“, dankte Margot Schenten den jeweiligen Organisatoren.

Auch Pfarrer Günter Marmann ging kurz auf die Initiative aus dem damaligen Pfarrgemeinderat heraus ein. „Mit nix han mir angefangen!“ Diese Aussage habe ihn besonders beeindruckt, zumal die Treffen durch Spenden finanziert werden und daher auch keine Institution belaste. Dieses ehrenamtliche Engagement des Organisationsteams sei gar nicht hoch genug zu schätzen. Sein Dank galt aber auch allen Teilnehmern der monatlichen Treffen. „Denn durch die Annahme dieses Angebots bleibt der Treff erhalten. Dies bedeutet auch die Akzeptanz der Menschen, die hier mitwirken“, erklärte Pfarrer Marmann. Sein Dank galt auch der Ortsgemeinde Waldorf, die die Räumlichkeiten der Vinxtbachhalle jeden Monat zur Verfügung stellt.


Marien-Lied und Gebet


Mit einem Gebet und einem „Marien-Lied“ beendete man den „kirchlichen Teil“ der Geburtstagsfeier. Ortsbeigeordneter Werner Krupp überbrachte die Glückwünsche der Ortsgemeinde Waldorf. Er betonte, dass die Ortsgemeinde gerne zu diesen Treffen die Räumlichkeiten der Vinxtbachhalle zur Verfügung stelle. Besonderen Dank richtete er an die jeweiligen Organisationsteams des Seniorenkreises St. Remaclus und hier besonders an die „Personen der ersten Stunde“. „Dieses ehrenamtliche Engagement ist in der heutigen schnelllebigen Welt nicht mehr selbstverständlich. Umso mehr bedarf es der Achtung und der Aufmerksamkeit für diejenigen, die sich, wie auch hier im Seniorenkreis, ehrenamtlich engagieren“, bemerkte der Beigeordnete, der auch ein finanzielles Geburtstagsgeschenk an Margot Schenten überreichte .

Diese verlas sodann ein Grußwort der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, die dem Seniorenkreis ebenfalls zum Jubiläum gratulierte. Auch die Kinder des Kindergartens St. Remaclus gratulierten dem Seniorenkreis mit zwei Liedern, für die sie viel Beifall erhielten. Elisabeth Schmitz erinnerte in einem kurzen Rückblick an verschiedene Ereignisse, auf die man im Seniorenkreis gerne zurückblickt. Bei Kaffee und Kuchen mit Spiel und Gesang verbrachte man anschließend einen schönen Nachmittag.

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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