Allgemeine Berichte | 30.10.2018

DRK-Rettungswache Niederzissen

Als vierte Lehrrettungswache anerkannt

Anerkennung ermöglicht gleichmäßige Verteilung der vier Notfallsanitäter-Auszubildenden im Kreis Ahrweiler

Jochen Reinhard (2.v.li.) vom zuständigen Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) prüfte im Rahmen des Anerkennungsprozesses der DRK-Rettungswache Niederzissen zur Lehrrettungswache die baulichen und räumlichen Voraussetzungen und ließ sich von Rettungsdienstleiter Lothar Backes (2.v.re.), Rettungswachenleiter Florian Weidenbach (re.) und Praxisanleiterin Judith Lindner die Dienstabläufe erklären.Thorsten Trütgen

Kreis Ahrweiler. Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres erhielt das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Ahrweiler e.V., die Anerkennungsbestätigung für die DRK-Rettungswache Niederzissen als weitere Lehrrettungswache. Damit sind nun vier von fünf Rettungswachen im Kreis Ahrweiler praktische Ausbildungsstätten für die Notfallsanitäter-Berufsausbildung.

Das Rote Kreuz im Ahrkreis verfügt aktuell über jeweils vier Ausbildungsplätze je Ausbildungsjahr für die dreijährige Notfallsanitäterausbildung. Während die schulische Ausbildung im Blockunterricht zentral im DRK-Bildungsinstitut in Mainz stattfindet, wird die praktische Ausbildung in speziellen Lehrkrankenhäusern und Lehrrettungswachen durchgeführt. Die Anerkennungsbestätigung einer weiteren Lehrrettungswache ermöglicht eine gleichmäßigere Verteilung und dadurch intensivere Betreuung der Auszubildenden im DRK-Rettungsdienst des Ahrkreises.

Um vom zuständigen Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) als Lehrrettungswache in Rheinland-Pfalz anerkannt zu werden, müssen zahlreiche Kriterien erfüllt werden: Beispielsweise muss gewährleistet sein, dass Lehrrettungswachen eine Mindestanzahl an Notarzt- und Notfalleinsätzen im Jahr bewältigen, mindestens einen qualifizierten Praxisanleiter haben, sich an einem Notarztstandort befinden oder mit einem benachbarten Notarztstandort zusammenarbeiten und über geeignete Räume für den zusätzlichen Unterricht zur Ausbildung praktischer Maßnahmen mit entsprechenden Lehrmaterialien verfügen.

Verantwortlicher Notarztstandort für die Ausbildung in Niederzissen ist das St. Josef-Krankenhaus Adenau des Marienhausklinikums im Kreis Ahrweiler. Dr. Martin Schiffarth, der sich als Initiator des Projektes „Unser*Notarzt“ sehr in der Verbesserung des Rettungswesens im Ahrkreis engagiert, betreut als verantwortlicher Arzt neben den Auszubildenden in Adenau nun auch die Azubis in Niederzissen.

DRK-Rettungsdienstleiter Lothar Backes, DRK-Rettungswachenleiter Florian Weidenbach und Praxisanleiterin Judith Lindner standen während des Prüftermins Jochen Reinhard, zuständiger Mitarbeiter des Landesamtes, für alle Fragen zur Verfügung. Während eines Rundgangs durch die Rettungswache Niederzissen erklärten sie die einzelnen Räume, Arbeitsabläufe und die Ausbildungsmöglichkeiten. Für Reinhard war es nach der anlässlich der Notfallsanitäterausbildung erforderlichen Überarbeitung des Anforderungskataloges für Lehrrettungswachen in RLP die erste Prüfung einer neuen Ausbildungsstätte. Dabei nutzte er intensiv die Möglichkeit des direkten Austausches mit den anwesenden Rettungskräften.

Durch den erst im Jahr 2012 in Dienst gestellten und vom Landkreis Ahrweiler geförderten Neubau der DRK-Rettungswache Niederzissen in Kombination mit dem qualitativen Selbstverständnis der Rettungsdienstdurchführung durch das DRK im Ahrkreis konnte der Anforderungskatalog im Rahmen des örtlichen Prüftermins problemlos abgearbeitet werden. Bereits wenige Tage später erhielt der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. die schriftliche Bestätigung der Prüfung und damit die Freigabe des Ausbildungsbetriebes für Notfallsanitäter in Niederzissen.

Jochen Reinhard (2.v.li.) vom zuständigen Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) prüfte im Rahmen des Anerkennungsprozesses der DRK-Rettungswache Niederzissen zur Lehrrettungswache die baulichen und räumlichen Voraussetzungen und ließ sich von Rettungsdienstleiter Lothar Backes (2.v.re.), Rettungswachenleiter Florian Weidenbach (re.) und Praxisanleiterin Judith Lindner die Dienstabläufe erklären.Foto: Thorsten Trütgen

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