Eifelverein Remagen
Alte Eisenbahnschienen im Brexbachtal
Remagen. Bei sonnigem, kühlem Wetter machte sich die Wandergruppe auf den zwölf Kilometer langen Weg um die Schönheiten des Brextales zu entdecken. Vom Parkplatz aus direkt auf die Höhe zur Ruine der im 12. Jahrhundert erbauten Burg Sayn, ließ die anfänglich kühlen Temperaturen schnell vergessen. Überwiegend durch Laubwald, über die „Oskars Höhe“ mit weiten Ausblicken gen Westen Richtung Rhein und Eifel, führte der Weg in das Nauorter Bachtal, zum Brexbach und zur Bahntrasse der Brexbachtalbahn. Auf zahlreichen Viadukten überquert die eingleisige Trasse der „Brex“, wie sie liebevoll genannt wird, den sich durch das Tal windenden Brexbach.
Im Jahre 1884 begann erstmalig der Personenverkehr zwischen Siershahn und Engers auf der Strecke. Der bis dahin angebotene Kutschbetrieb zwischen Westerwald und Rhein wurde, aufgrund der nun fehlenden Fahrgäste, eingestellt. Was wiederum dazu führte, dass Pferde und Kutschen versteigert werden mussten. Bereits 1989 wurde der Personenverkehr allerdings eingestellt. Daher bestand auch keine Gefahr für die Wandergruppe, einen Teil des Weges über die Bahntrasse zu nehmen. Dabei wurden noch einige, der wohl ursprünglich beim Bau der Bahntrasse verlegten, Holzschwellen entdeckt. Diese wurden, wie man von den Schwellen ablesen konnte, in den 1920/30er-Jahren durch Stahlschwellen ersetzt. Geliefert von den Großen der deutschen Stahlindustrie, Bosch, Thyssen, Krupp, Röchling und Stumm.
Entlang der Strecke gab es zahlreiche Halteplattformen zum Ein- und Ausstieg, so auch für das Pfadfinderlager Sankt Georg, welches sich mit 27 Zeltplätzen über ca. drei Kiometer durch das Tal erstreckt.
Hier verließ die Gruppe die Bahntrasse und weiter ging es durch das sonnendurchflutete Tal und über höher gelegene Waldwege zur Abtei Sayn. Eine Besichtigung der Kirche mit dem Simonsschrein durfte natürlich nicht fehlen. Ebenso erfreute der Kreuzgang, welcher 1998 durch Restaurierung seine ursprüngliche romanische Farbgestaltung erhielt, die Wandergruppe.
Eine kurze Wegstrecke durch den Ort Sayn, vorbei am Sayner Schloss und durch den Schlosspark mit dem Schmetterlingsgarten führte zurück zum Ausgangspunkt.
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