Gnadenhof Anna e.V.
Alte, kranke und nicht mehr gewollte Tiere bekommen eine zweite Chance
Wachtberg. Im Herzen von Wachtberg hat der Gnadenhof Anna e.V. seinen Hauptsitz, welcher im Jahr 2008 in Neukirchen bei Rheinbach gegründet wurde. Seit 2019 sind die Weidetiere jedoch am Standort in Wachtberg beheimatet. Auf den großzügigen Weiden leben ständig fünf Schafe, fünf Minischweine sowie zwei Gruppen von Hühnern mit insgesamt fünf Hähnen.
Der Gnadenhof arbeitet ehrenamtlich und bietet Pflegestellen, Endpflegestellen sowie Fütterungsstellen für Wildvögel und verwilderte Hauskatzen an. Zusätzlich werden verwilderte Hauskatzen eingefangen, tierärztlich versorgt und in einer speziellen Katzenstation untergebracht, wo sie auf ein neues Zuhause vorbereitet werden.
Über 300 Tiere werden täglich von den Ehrenamtlichen versorgt, darunter Schweine, Ziegen, Schafe, Hühner, Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas, Degus, mongolische Rennmäuse und Enten. Der Gnadenhof nimmt alte, ungewollte und kranke Tiere auf, sowohl von Privatpersonen als auch von der Feuerwehr.
Neben der täglichen Versorgung, Tierarztfahrten und Spendenakquise engagieren sich die Ehrenamtlichen auch in der Aufklärungsarbeit persönlich und online über Besuchertermine, Social-Media-Kanäle und Vermittlungshilfe, da der Gnadenhof begrenzte Kapazitäten hat.
Der Gnadenhof Anna e.V. war auch vom Hochwasser am Standort Rheinbach betroffen, bei dem einige Tiere ums Leben kamen. Der Hof und die zugehörigen Einrichtungen mussten saniert werden. Der Gnadenhof Anna e.V. finanziert sich ausschließlich durch Spenden und wird nicht subventioniert. Zusätzlich zu Spendenaktionen, Spendenboxen und Geldspenden in Geschäften helfen regelmäßige Spender, beispielsweise durch Tier-Patenschaften, das Leben der Tiere zu retten und ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Weitere Informationen findet man auf der Homepage des Tierschutzvereins:
www.gnadenhofanna.com.
Seit 2019 sind die Weidetiere am Standort in Wachtberg beheimatet.
Der Gnadenhof nimmt alte, ungewollte und kranke Tiere auf, sowohl von Privatpersonen als auch von der Feuerwehr.
