Allgemeine Berichte | 21.05.2024

Gnadenhof Anna e.V.

Alte, kranke und nicht mehr gewollte Tiere bekommen eine zweite Chance

Der Gnadenhof Anna e.V. finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Fotos: privat

Wachtberg. Im Herzen von Wachtberg hat der Gnadenhof Anna e.V. seinen Hauptsitz, welcher im Jahr 2008 in Neukirchen bei Rheinbach gegründet wurde. Seit 2019 sind die Weidetiere jedoch am Standort in Wachtberg beheimatet. Auf den großzügigen Weiden leben ständig fünf Schafe, fünf Minischweine sowie zwei Gruppen von Hühnern mit insgesamt fünf Hähnen.

Der Gnadenhof arbeitet ehrenamtlich und bietet Pflegestellen, Endpflegestellen sowie Fütterungsstellen für Wildvögel und verwilderte Hauskatzen an. Zusätzlich werden verwilderte Hauskatzen eingefangen, tierärztlich versorgt und in einer speziellen Katzenstation untergebracht, wo sie auf ein neues Zuhause vorbereitet werden.

Über 300 Tiere werden täglich von den Ehrenamtlichen versorgt, darunter Schweine, Ziegen, Schafe, Hühner, Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas, Degus, mongolische Rennmäuse und Enten. Der Gnadenhof nimmt alte, ungewollte und kranke Tiere auf, sowohl von Privatpersonen als auch von der Feuerwehr.

Neben der täglichen Versorgung, Tierarztfahrten und Spendenakquise engagieren sich die Ehrenamtlichen auch in der Aufklärungsarbeit persönlich und online über Besuchertermine, Social-Media-Kanäle und Vermittlungshilfe, da der Gnadenhof begrenzte Kapazitäten hat.

Der Gnadenhof Anna e.V. war auch vom Hochwasser am Standort Rheinbach betroffen, bei dem einige Tiere ums Leben kamen. Der Hof und die zugehörigen Einrichtungen mussten saniert werden. Der Gnadenhof Anna e.V. finanziert sich ausschließlich durch Spenden und wird nicht subventioniert. Zusätzlich zu Spendenaktionen, Spendenboxen und Geldspenden in Geschäften helfen regelmäßige Spender, beispielsweise durch Tier-Patenschaften, das Leben der Tiere zu retten und ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Weitere Informationen findet man auf der Homepage des Tierschutzvereins:

www.gnadenhofanna.com.

Seit 2019 sind die Weidetiere am Standort in Wachtberg beheimatet.

Seit 2019 sind die Weidetiere am Standort in Wachtberg beheimatet.

Der Gnadenhof nimmt alte, ungewollte und kranke Tiere auf, sowohl von Privatpersonen als auch von der Feuerwehr.

Der Gnadenhof nimmt alte, ungewollte und kranke Tiere auf, sowohl von Privatpersonen als auch von der Feuerwehr.

Der Gnadenhof Anna e.V. finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Fotos: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Mirko Walden: Es ging doch darum, dass nicht gewarnt wurde und die Lage nicht erkannt wurde. Ebenfalls wurden keine Maßnahmen umgesetzt. Was ist hierzu passiert? Was bringen neue Sirenen, wenn nicht evakuiert wird?...
  • Dieter Borrmann: Der landschaftlich großartige Weg unterhalb Brauselay über den Conder Kreuzweg nach Cond ist teils unbefestigt, teils sehr glatt, teils steil. Sehr gutes, rutschfestes Schuhwerk (Profilsohle) wird unbedingt angeraten.
  • Bertram: Das ist mittlerweile der 4. Bus der von dieser Marke vollkommen ausbrennt. Des Weiteren berichte die Rhein Zeitung darüber, dass der VREM 37. Busse der ersten Generation vorsichtshalber außer betrieb...
  • Fabian F: Nichts Neues gefühlt ein Bus pro Woche
Imageanzeige
Image Anzeige
Wir helfen im Trauerfall
Wir helfen im Trauerfall
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
  WÄRMEPUMPE ÖL/GASHEIZUNG
Sachbearbeiter (m/w/d)
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür, 19.04.26
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
471

Buchholz. Am Sonntag, dem 22.03.26 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit zwei toten und einem verschwundenen Damwild aus dem Gemeindegebiet Buchholz, Verbandsgemeinde Asbach (Kreis Neuwied) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation - nachgewiesen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Maria Ginzler. Foto: privat
487

Die gebürtige Heimersheimerin hat sich im Kreisgebiet und darüber hinaus verdient gemacht.

Kreis Ahrweiler: Große Trauer um Maria Ginzler

Region. Nach kurzer Krankheit starb Maria Ginzler im Alter von 97 Jahren am Samstag, 11. April im Krankenhaus Mayen. Durch ihren ehrenamtlichen Einsatz hat sich die gebürtige Heimersheimerin im Kreisgebiet und darüber hinaus verdient gemacht.

Weiterlesen

Von links: Ortsvorsteher von Miesenheim, Stefan Kneib, gemeinsam mit Oberbürgermeister der Stadt Andernach, Christian Greiner.Foto: Stadtverwaltung Andernach / Elline Köckritz
19

Stadt Andernach verbessert Infrastruktur für Pendlerinnen und Pendler in Kooperation mit der Deutschen Bahn

Einfach umsteigen: Neue Fahrradabstellanlage am Bahnhof Miesenheim

Andernach. Die Stadt Andernach hat im Stadtteil Miesenheim eine neue Fahrradabstellanlage am Bahnhof errichtet. Das Projekt wurde in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn umgesetzt und stellt einen wichtigen Baustein für die Förderung nachhaltiger Mobilität dar.

Weiterlesen

Image Anzeige
Dauerauftrag 2026
Rund ums Haus "Baustellen / Wertstoffhöfe"
Wohnträume
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
Wohnträume
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten- Modernisieren
Wohnträume
Staplerfahrer (m/w/d)
Leiter/in (w/m/d)
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür, 19.04.26
online Anzeige Konekt Wirges