Neues Buch erschienen
„An Rhein und Sieg“
Koblenz. Anders als erwartet und oftmals behaftet mit dem Besten am Ende, so entfalten sich die Ereignisse innerhalb von „An Rhein und Sieg“ von Bertram Münker. Im Besonderen wird der „Schrecken überm Alten Flecken“ erlebbar, wobei es sich um einen nicht abschüttelbaren Schrecken namens „Verfolgt“ handelt. Ein einziger Telefonanruf genügt und es entsteht eine vollständige Veränderung des Lebens. Während einer Phase der Not ereignet sich eine ‚wundersame Rettung‘. Ein Kapitel namens „Alcher Postverkehr“ stellt einen besonderen Kundenservice vor. Dem Trinker widerfahren im „Künstlerpech“ die nachteiligen Folgen des Konsums am Pinsel. Ein treues Gefährt bildet das Zentrum des Kapitels „Wohl Dem“, ebenso wie ein „Freund in der Not“, dessen Identität nicht konkretisiert wird. Der Ort am Rhein hätte traumhaft sein können, doch der Aufenthalt dort war unter Zwang.
Ohne Stammzelltransplantation gäbe es Bertram Münker längst nicht mehr. Es gäbe somit auch keine ungewöhnlichen Geschichten, keine Liebeserklärung an den Rhein und das Rheinland im Allgemeinen und den Mittelrhein mit der Region Rhein-Mosel-Lahn im Besonderen. Geschrieben von einem Westfalen, einem Siegerländer, um genau zu sein. Ja, wie passt das denn zusammen, wo ist da die Verbindung? Hierzu der Autor: „Die Verbindung, eine recht einseitige Zwangsverbindung, erklärt sich dem Leser durch ein überaus peinliches Missgeschick, das dem Ich-Erzähler, also leider mir, an einem glühendheißen Augusttag am Rheinufer widerfährt. Ich war damals im Auftrag eines Verlags unterwegs, um Aufnahmen für den Bildatlas „Westerwald-Taunus-Rheingau“ zu machen. Auf der langen Motivliste befand sich auch Leutesdorf - und damit nahm zu meinem Leidwesen ein verhängnisvoller Tag mit einer Kettenreaktion skuriler Ereignisse seinen Lauf ...
Aber des einen Leid, des anderen Freud: Was dem blamierten Erzähler zum Leid, wird dem amüsierten Leser zur Freud, zur ungetrübten Lesefreude, vielleicht auch zur genüsslichen Schadenfreude, die ja die reinste Freude ist. Vielleicht wird aber auch bei mitfühlenden Lesern ein wenig Bedauern über einen solchen Unglücksvogel mitschwingen, und mancher Leser und manche Leserin wird sich belustigt und erleichtert zugleich sagen: Wie gut, dass all dies nicht mir passiert ist!“
Die meisten Erzählungen finden ihren Schauplatz „An Sieg und Rhein“ - insgesamt neun ungewöhnliche und teils nah am Unglaublichen schrammende Geschichten, die das Leben auf spektakuläre Weise schreibt.
Das Taschenbuch (322 Seiten) ist erschienen beim Rediroma-Verlag, ISBN 978-3-98527-826-8.
BA
Autor Bertram Münker.
