Vortrag am 12. Oktober an der Hochschule Koblenz
Antifeminismus als Demokratiegefährdung
Koblenz. „Antifeminismus als Demokratiegefährdung“ lautet der Titel eines Vortrags mit anschließender Diskussion, zu dem die Stabsstelle Chancengleichheit und Antidiskriminierung der Hochschule Koblenz alle Interessierten am 12. Oktober um 11 Uhr in Raum K122 auf dem Campus Koblenz in der Konrad-Zuse-Straße 1 einlädt.
Spätestens mit der Messung antifeministischer Einstellungen in der Gesellschaft durch die Leipziger Autoritarismusstudie 2022 und den daraus resultierenden Ergebnissen hat der Begriff und die Diskussion um das Thema Antifeminismus an Breite und Aktualität gewonnen. Bis zu einem Viertel der Deutschen stimmen antifeministischen und sexistischen Aussagen zu. „Antifeminismus ist kein Randphänomen der extremen Rechten, sondern findet sich in allen Teilen der Gesellschaft“, betont Dominik Enders, Leiter der Stabsstelle Chancengleichheit und Antidiskriminierung an der Hochschule Koblenz.
Der Vortrag der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus soll in den thematischen Diskurs einführen. Ist Antifeminismus ein fester Bestandteil rechtsextremer Einstellungen und Bewegungen? Wie und in welcher Form tritt er in allen Teilen der Gesellschaft auf? Und welche Gefahren und Herausforderungen ergeben sich daraus für den Erhalt eines demokratischen Zusammenlebens? Über diese Themen und Fragen soll die Veranstaltung informieren und gezielt zum Austausch und zur Diskussion anregen.
Die Veranstaltung findet am 12. Oktober von 11 bis ca. 12.30 Uhr in Raum K122 statt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Für Fragen und Anmerkungen steht Dominik Enders per E-Mail an enders@hs-koblenz.de oder telefonisch unter (02 61) 95 28 -19 36 zur Verfügung. BA
