Allgemeine Berichte | 13.10.2025

Auch Anhausen startet in die Dorfmoderation

Läuteten den Start für die Dorfmoderation in Anhausen ein (v.l.n.r.): Hans-Werner Breithausen, Bürgermeister der VG Rengsdorf-Waldbreitbach, Diethelm Stein, Bauamtsleiter der Verbandsgemeindeverwaltung Rengsdorf-Waldbreitbach, weitere Vertreter der Ortsgemeinde Anhausen, Heinz-Otto Zantop; Ortsbürgermeister von Anhausen, Philipp Rasbach, Erster Kreisbeigeordneter, weitere Vertreter der Ortsgemeinde Anhausen, Lilian Warnke, Sachbearbeiterin Dorferneuerung Landkreises Neuwied und weitere Vertreter der Ortsgemeinde Anhausen.  Foto: Valerie Schmidt / Kreisverwaltung Neuwied

Kreis Neuwied. Nach Oberraden geht auch Anhausen an den Start zu einer zukunftsweisenden Ortsentwicklung: Im Rahmen eines Ortsbesuchs in Anhausen überreichte der 1. Kreisbeigeordnete Philipp Rasbach die Bewilligungsbescheide des Landes für Dorfmoderation und Dorferneuerung an Ortsbürgermeister Hans-Otto Zantop.

Die Dorfmoderation stellt den Auftakt eines langfristig angelegten Entwicklungsprozesses dar, bei dem die Bürgerinnen und Bürger aktiv mit einbezogen werden. Ziel ist es, gemeinsam mit externen Fachleuten die örtlichen Herausforderungen und Potenziale im Ort zu erkennen, Ideen zu sammeln und konkrete Perspektiven für die zukünftige Entwicklung zu erarbeiten. Die Ergebnisse fließen in ein umfassendes Dorferneuerungskonzept ein.

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt diese Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung mit bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten – maximal 15.000 Euro für die Dorfmoderation bzw. 10.000 Euro für das Dorferneuerungskonzept. Diese finanzielle Unterstützung soll Gemeinden wie Anhausen nach dem Willen des Landes vielfältige Möglichkeiten bieten, Projekte umzusetzen, die nicht nur bauliche, sondern auch soziale und kulturelle Impulse für das Dorfleben setzen.

„Mit der Übergabe der Förderbescheide des Landes setzen wir den Startschuss für einen lebendigen Beteiligungsprozess, der die Dorfgemeinschaft nachhaltig stärken kann“, betonte Kreisbeigeordneter Philipp Rasbach. Er unterstrich dabei die zentrale Rolle der Bürgerinnen und Bürger, die als Ideengeber und Mitgestaltende wesentlich zum Erfolg der kommenden Schritte beitragen.

Das aus der Moderationsphase hervorgehende geplante Dorferneuerungskonzept wird als strategischer Leitfaden dienen. Es ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern von Anhausen, aktiv Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Ortsgemeinde zu nehmen, gezielt Fördermittel zu beantragen und entsprechende Projekte soweit möglich umzusetzen.

Ortsbürgermeister Hans-Otto Zantop zeigte sich erfreut über die Unterstützung und rief die Bevölkerung zur aktiven Teilnahme auf: „Wir wollen gemeinsam überlegen, wie Anhausen in den nächsten Jahren aussehen soll und dabei möglichst viele Menschen mitnehmen.“

Mit dem angestoßenen Prozess stellt Anhausen die Weichen für eine zukunftsorientierte Dorfentwicklung, die Tradition und Innovation verbinden- und die Lebensqualität vor Ort stärken soll. Die Gemeinde kann also beispielhaft zeigen, wie es möglich ist, ländlichen Raum verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.

Für weiterführende Informationen zum Thema Dorferneuerung stehen die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Neuwied gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen online unter: www.kreis-neuwied.de/kv_neuwied/Home/.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

Läuteten den Start für die Dorfmoderation in Anhausen ein (v.l.n.r.): Hans-Werner Breithausen, Bürgermeister der VG Rengsdorf-Waldbreitbach, Diethelm Stein, Bauamtsleiter der Verbandsgemeindeverwaltung Rengsdorf-Waldbreitbach, weitere Vertreter der Ortsgemeinde Anhausen, Heinz-Otto Zantop; Ortsbürgermeister von Anhausen, Philipp Rasbach, Erster Kreisbeigeordneter, weitere Vertreter der Ortsgemeinde Anhausen, Lilian Warnke, Sachbearbeiterin Dorferneuerung Landkreises Neuwied und weitere Vertreter der Ortsgemeinde Anhausen. Foto: Valerie Schmidt / Kreisverwaltung Neuwied

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