Allgemeine Berichte | 28.04.2022

Eifelverein Sinzig

Auf traumhaften Pfaden zwischen Burg und Heide

Auf den Traumpfad „Virne-Burgweg“ zog es kürzlich 14 Wanderer des Eifelvereins Sinzig. Foto: privat

Sinzig. Auf den Traumpfad „Virne-Burgweg“ zog es kürzlich 14 Wanderer des Eifelvereins Sinzig. In Fahrgemeinschaften umfuhr man Mayen und bog kurvenreich ins idyllische Nitzbachtal. In Virneburg am Gemeindehaus fanden sich alle ein - hier startete der Rundweg. Hoch über dem Ort auf einer Schieferkuppe erhebt sich eindrucksvoll die Ruine der gleichnamigen Burg. Mitte des 12. Jahrhunderts wurde sie als pfalzgräfliches Lehen erbaut, 1689 zerstört und ist heute das prägende Wahrzeichen des Dorfes.

Bergan, auf schmalem Wiesenpfad, vorbei an einer hübschen Kapelle, erreichte die fröhliche Wanderschar den Burghof. Man genoss den Ausblick und staunte, dass diese geschichtsträchtigen Mauern so viele Jahrhunderte überdauert haben. Nach einem Abstieg an den Ortsrand, führte der nun kontinuierlich ansteigende Weg über die bewaldeten Höhen eines Seitentals auf den 539 m hohen Schafberg. Der Name erinnert an die einstige Bedeutung der Schafzucht für die Menschen in Virneburg und bietet ein grandioses Eifelpanorama. Der Charakter der Landschaft ändert sich auf diesem Hochplateau gänzlich. Knorrige Kiefern, mannshohe Wacholderbüsche und ausgedehnte Erikakteppiche prägen nunmehr das Bild. Was einst aus der Not geboren, mit dem Raubbau an der Natur begann, entwickelte sich in Jahrzehnten zu einem wahren Paradies für Flora und Fauna und erfreut heute das Auge des Betrachters.

Bei einer ausgiebigen Rast neben einer kleinen Kapelle zauberte Wanderführerin Ingelore Drever köstliche selbst gebackene Nussecken aus dem Rucksack, die man ganz besonders genoss, da an diesem Tag eine Einkehrmöglichkeit fehlte.

Von der weiten Fläche der „Blumenrather Heide“ war die Nürburg am Horizont gut zu erkennen. Nun führte ein Bergpfad, eng und gewunden, reich an schönen Aussichten, die Wanderer abwärts ins Nitzbachtal. Die ersten Häuser waren schon zu sehen, als der Weg unerwartet noch einmal anstieg und einen herrlichen Blick auf die Burg auf der anderen Talseite gewährte, bevor man an den Ausgangspunkt gelangte.

Ein herrlicher Wandertag ging zu Ende und alle waren sich einig, dass der 2008 zum schönsten Wanderweg gewählte „Traumpfad Virneburgweg“ auch nach 14 Jahren nichts von seinem Reiz verloren hat.

Auf den Traumpfad „Virne-Burgweg“ zog es kürzlich 14 Wanderer des Eifelvereins Sinzig. Foto: privat

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