Allgemeine Berichte | 02.02.2018

Jahresrückblick der Rudergesellschaft Remagen

Auf vielen Gewässern zuhause

Gleich mehrmals war die Saar im vergangenen Jahr Ziel von Aktiven der Rudergesellschaft Remagen.  privat

Remagen. Die Aktiven der Rudergesellschaft Remagen (RGR) können auf ein abwechslungsreiches Jahr 2017 zurückblicken. Nicht nur die schon oft befahrenen Flüsse wie Rhein und Mosel, sondern auch einige unbekannte Gewässer waren das Ziel der Sportlerinnen und Sportler.  

Der Saisonauftakt bildete am ersten Aprilwochenende die schon traditionelle Mittelrheinfahrt des Ruderverbands Rheinland von Mainz bis Neuwied (114 Kilometer), an der fünf Aktive der RGR teilnahmen.

Höhepunkt war auch diesmal die Passage an der Loreley vorbei, die wegen des engen Flussbettes und der starken Strömung immer eine Herausforderung ist.

Das mit 18 Aktiven gutbesuchte vereinsinterne Anrudern folgte dann am 23. April. Wie immer führte die Strecke einige Kilometer rheinaufwärts. Ein Umtrunk am Bootshaus schloss dieses „Pflichtrudern“ ab.

Am 30. April folgte eine Tagestour der RG Neuwied, die von Neuwied über Remagen nach Bonn führte und an der die RGR sich beteiligte.

Der Hitze auf Saar und Mosel getrotzt

Am langen Himmelfahrtswochenende nahmen vier Remagener auf Einladung des RKV Bad Kreuznach an einer Rudertour auf Saar und Mosel von Saarburg nach Traben-Trabach (115 Kilometer) teil. Besonders in Erinnerung bleibt neben der wunderschönen Landschaft und den engen Bootsschleusen die große Hitze von über 30 Grad, die das Vorwärtskommen auf den fast stehenden Gewässern zu einer schweißtreibenden Angelegenheit machte.

Im hohen Norden beteiligte sich die RGR im Juni an der Fahrt des ARC Bonn auf Hamme, Wümme, Lesum vom Teufelsmoor bis Vegesack (65 Kilometer). Hier war es besonders spannend, den Einfluss der Tide zu erleben. Wer da nicht die richtige Zeit wählt, kämpft flussabwärts gegen den Tidenstrom.

Der Höhepunkt des Ruderjahres 2017 für den Remagener Ruderer Günter Brüning war zweifellos die einwöchige Polenfahrt im Juli auf Weichsel, Nogat und dem Oberländischen Kanal, vorbei an den geschichtsträchtigen Städten Graudenz, Marienburg, Elbing, Eylau (230 Kilometer). Eine Besonderheit des Oberländischen Kanals sind die sogenannten fünf Rollberge, die schon vor 100 Jahren den Bau von 30 Schleusen durch die westmasurische Landschaft erübrigten. Über eine schiefe Ebene werden auf Wagen nicht nur Ruderboote, sondern auch kleine Ausflugsschiffe transportiert.

Das beliebte Skiff-Wochenende auf dem Nahestausee bei Niederhausen im August hat mittlerweile schon Tradition.

Auf dem stehenden Gewässer können sich die Remagener endlich einmal in die Skiffs – schmale Einer – setzen, die auf dem unruhigen Rhein kaum gefahren werden können. Elf Teilnehmer erruderten 254 Kilometer.

Ebenfalls im August fand die „Altherrentour“ mit fünf Teilnehmern auf Saar und Mosel von Dreisbach bis Konz (56 Kilometer) statt. Dreisbach an der Saar ist so attraktiv, dass im September nochmals sechs Aktive das Gewässer rund um die Saarschleife genossen.

Unterwegs mit Sportsfreunden aus der Region

Vom 30. bis 31. Oktober befuhren drei RGR-Aktive zusammen mit Ruderern aus Neuwied die Lahn und den Rhein von Limburg nach Neuwied.

Lahnsteiner und Andernacher Ruderer führten Ende November das „Gänserudern“ von Lahnstein bis Bonn durch: Auch hier war die RGR auf den 69 Kilometern dabei.

Den traditionellen Jahresabschluss bildete auch diesmal wieder das Silvesterrudern. Entgegen den Prognosen spielte dabei das Wetter bestens mit. „Vereinswirt“ Hermann Becker hatte wieder für das anschließende Beisammensein einen Imbiss bereitgestellt, sodass die Ruderinnen und Ruderer gut gestärkt und gut gelaunt zu den privaten Silvesterfeiern gehen konnten.

Gleich mehrmals war die Saar im vergangenen Jahr Ziel von Aktiven der Rudergesellschaft Remagen. Foto: privat

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