Allgemeine Berichte | 23.09.2025, 15:47 Uhr

Förderbescheid des Bundes-Sonderprogramm „Stadt und Land“ durch Verkehrsministerin Daniela Schmitt übergeben

Ausbau des Rheinuferweges in Lahnstein

Verkehrsministerin Daniela Schmitt überreicht Oberbürgermeister Lennart Siefert den Förderbescheid zum Ausbau des Rad- und Gehwegs entlang des Rheins in Lahnstein.  Fotos: Mira Bind / Stadtverwaltung Lahnstein
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Lahnstein. Der Rheinuferweg zwischen der Gemarkungsgrenze Braubach und dem Martinsschloss in Oberlahnstein soll deutlich aufgewertet werden: Der bisher schmale Leinpfad wird auf einer Länge von rund 2,2 Kilometern auf vier Meter verbreitert und damit den heutigen Anforderungen für Rad- und Fußverkehr angepasst. So entsteht ein komfortabler und sicherer Weg, der von Radfahrern und Fußgängern gleichermaßen genutzt werden kann.

„Der Ausbau schafft Platz, Sicherheit und Komfort – sowohl für Alltagsradler als auch für Familien und Touristen. Damit gehen wir einen wichtigen Schritt für eine nachhaltige Mobilität in Lahnstein“, betonte Lahnsteins Oberbürgermeister Lennart Siefert bei der Übergabe des Förderbescheids durch die rheinland-pfälzische Verkehrsministerin Daniela Schmitt. Ergänzt wird diese Maßnahme durch den Bau einer neuen Lahnquerung für Fußgänger und Radfahrer nahe der Lahnmündung. Dadurch wird ein durchgängiger Radweg entstehen, der beide Flussufer miteinander verbindet und die Mobilität in Lahnstein auf ein neues Niveau hebt.

Die Stadt verknüpft mit dem Projekt zentrale Ziele wie Schulen, Sportstätten, Einkaufsmöglichkeiten und Verwaltungsgebäude besser mit dem Radverkehr. Gleichzeitig ist der Abschnitt Teil des rechtsrheinischen Rheinradwegs, der für Pendler ebenso wie für den Tourismus eine wichtige Rolle spielt.

Der geplante Ausbau erfolgt unter besonderer Berücksichtigung von Natur- und Hochwasserschutz. Die Wegeführung wird so angepasst, dass bestehende Gehölzbestände erhalten bleiben, die einer Vielzahl von Tieren als Lebens- und Rückzugsraum dienen. Auch aus hydrologischer Sicht wurde die Versiegelung im sensiblen Auenbereich auf ein Minimum reduziert, um die Pufferfunktion der Aue nicht unnötig zu beeinträchtigen.

Unterstützt wird die Maßnahme durch Mittel des Bundes-Sonderprogramms „Stadt und Land“. Rund 1,1 Millionen Euro fließen aus diesem Fördertopf nach Lahnstein. „Mit der heutigen Übergabe setzen wir ein klares Zeichen. Wir zeigen, dass Lahnstein auf eine moderne, klimafreundliche und menschenorientierte Stadtentwicklung setzt“, so Siefert. „Dieses Projekt ist ein weiterer Schritt, um unsere Stadt lebenswert und zukunftsfest zu erhalten und zu gestalten.“

Pressemitteilung

Stadt Lahnstein

Zwischen der Gemarkungsgrenze Braubach und dem Martinsschloss in Oberlahnstein entsteht ein etwa vier Meter breiter Rad- und Gehweg.

Zwischen der Gemarkungsgrenze Braubach und dem Martinsschloss in Oberlahnstein entsteht ein etwa vier Meter breiter Rad- und Gehweg.

Verkehrsministerin Daniela Schmitt überreicht Oberbürgermeister Lennart Siefert den Förderbescheid zum Ausbau des Rad- und Gehwegs entlang des Rheins in Lahnstein. Fotos: Mira Bind / Stadtverwaltung Lahnstein

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