Ausverkaufte Jungholzhalle zum Konzert
Ausbildungskorps der Bundeswehr bot facettenreiches Programm
Orchester wie Solisten beeidruckten
Meckenheim. Rund 65 junge Musiker, die Hälfte davon neue Musikstudenten, kündigte Dirigent Micheal Euler vor knapp 540 Besuchern in der randvollen Jungholzhalle an. Die in der Ausbildung befindlichen Berufsmusiker hatten von Klassik bis zur Moderne und bekannter Filmmusik auf den Punkt perfekt gespielte Musik im Gepäck. Bürgermeister und Stiftungsvorstand Bert Spilles dankte den Beteiligten und Organisatoren dafür, dass mit diesem Konzert ein Ausnahmemusikgenuss ermöglicht würde und gleichzeitig der Erlös den Bürgern Meckenheims zugute komme.
Als Solist beeindruckte Oberfeldwebel Sören Wehn mit der Tuba, der man zu unrecht ein behäbiges Dasein in der Orchestermusik nachsagt. Tatsächlich verfüge die Tuba über einen der größten Tonumfänge innerhalb der Instrumentenfamilie, erklärte Wehn später. Zusammen mit Rhythmen und Blastechniken entlockte er dem Instrument facettenreiche Töne, die in Abschnitten an ein Didgeridoo erinnerten.
Toll abgestimmt und originell dargestellt ließen die Musiker mit ungeahnten Tönen ihrer Instrumente „1405: Der Brand von Bern“ quasi vor dem inneren Auge fast schon sichtbar werden. Außerdem genossen die Konzertbesucher „Marsch I. Bataillon Garde“, „Die flotten Feger“ von Wolf-Guido Grasenick, Swing und Latin with Michael Bublé sowie „Homeland – I will always return“ von Hans Zimmer aus dem Zeichentrick „Spirit“.
Michael Euler dirigierte das Ausbildungskorps.
Die in der Ausbildung befindlichen Berufsmusiker hatten von Klassik bis zur Moderne und bekannter Filmmusik auf den Punkt perfekt gespielte Musik im Gepäck.
