Allgemeine Berichte | 17.03.2026

„Vorbereitung - Die Kunst des Sterbens“

Ausstellungseröffnung mit Friedhelm Kurtenbach

V.l.n.r.: Klaus Krumscheid, Ruth Zimmermann, Detlef Nonnen, Friedhelm Kurtenbach, Roswitha Gottbehüt, Hanna Kohl, Wolfgang Walter, Stefan Wester.  Foto: Ines Langs

Linz. Mit einem solchen Andrang hatten die Ausstellungsmacher nicht gerechnet. Umso mehr freute sich der Vorstand des Fördervereins für Palliativ- und Hospizarbeit Rhein-Wied über die Resonanz zur Ausstellung von Friedhelm Kurtenbach.

Der Künstler aus Roßbach zeigt bei seiner Ausstellung in Linz Arbeiten, die aus seiner Beschäftigung mit dem Thema „Ars moriendi“ (die Kunst des Sterbens) entstanden sind. Anlass dazu gab ihm seine jahrelange lebensbedrohliche Krebserkrankung.

Bei seiner Begrüßungsrede bedankte sich der Vorsitzende des Fördervereins, Wolfgang Walter, bei Friedhelm Kurtenbach für die besondere Ausstellung und bei den zahlreichen Gästen für ihr Interesse daran. Ruth Zimmermann, die erste Beigeordnete der Stadt Linz, betonte in ihrem empathischen Grußwort wie wichtig es sei, sich mit dem Thema Leben und Sterben auseinander zu setzen.

Mit einfühlsamen Worten führte der ehemalig Pastoralreferent und Krankenhausseelsorger Winfried Semmler-Koddenbrock mit seinem Vortrag in die Ausstellung ein. Er betonte, dass für Friedhelm Kurtenbach die Spiritualität, die Körper, Geist und Seele berührt, der Weg war und ist, der trotz schwerer Erkrankung dem Leben dient.

Friedhelm Kurtenbach bedankte sich beim Förderverein und allen, die ihn auf seinem Weg und insbesondere beim Zustandekommen der Ausstellung unterstützt haben. Es sei ihm sehr wichtig, das Thema in einer Ausstellung sichtbar zu machen und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Sein Dank galt auch den Menschen, die ihn auf vielfältige Weise seit Jahren und aktuell begleiten. Viele von diesen Unterstützern waren nach Linz gekommen, um ihre Verbundenheit mit dem Künstler zu zeigen.

Gezeigt werden in der Ausstellung Bilder, Grafiken und Zeichnungen, die Kurtenbach teilweise digital bearbeitet hat, kombiniert mit Gedanken und Worten spiritueller und berühmter Persönlichkeiten, die sich mit dem Thema intensiv beschäftigen. Verschiedene Installationen und Textbanner gestalten den Raum und geben interessante Denkanstöße. Jan Fritzsche unterstrich mit seinen Musikstücken auf der Handpan die atmosphärisch dichte und inhaltlich herausfordernde Veranstaltung.

Die sehenswerte Ausstellung in Linz, Markt 9, ist bis einschließlich 29. März, freitags, samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Am 27. März wird Anita Ludiwg vom Ambulanten Hospiz Neuwied im Rahmen der Ausstellung einen Vortrag über „Aufgabe, Sinn und Ziel der Hospizarbeit“ halten.

V.l.n.r.: Klaus Krumscheid, Ruth Zimmermann, Detlef Nonnen, Friedhelm Kurtenbach, Roswitha Gottbehüt, Hanna Kohl, Wolfgang Walter, Stefan Wester. Foto: Ines Langs

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