Ausverkauftes Bürgerzentrum bei den Ahrweiler Möhnen
Ahrweiler. Pünktlich um 14.11 Uhr marschierten die Ahrweiler Möhnen am Weiberdonnerstag in den ausverkauften Saal des Bürgerzentrums. Nachdem Obermöhn Iris Söller-Münch die Sitzung eröffnet hatte, mussten die 384 „ jecken Wiewer“ im Zuschauerraum direkt mitmachen: Zur Musik „ Wir haben gute Laune“ wackelte und streckte sich der ganze Saal vor und zurück, auf und ab, nach rechts und links. Solchermaßen aufgewärmt folgten sogleich die Eisbrecher des Tages, die kleinen Funken der AKG, die mit ihrem Tanz bei Mamas, Omas und Tanten die erste Rakete des Tages einheimsten.
Danach traf Resi Weber mit ihrer Rede zur Baustelle Niederhutstraße ins Schwarze. Mit so viel Lokalkolorit hatte sie mit ihrer gereimten Rede die Lacher auf ihrer Seite und erhielt viel Applaus. Wusste doch jede Frau im Saal, wovon sie da erzählte! Etwas fürs Auge gab es danach mit Eva Bensberg, dem Solo-Mariechen der KG Rot-Weiß Bachem, die mit ihrem tänzerischen Können die Damen im Saal begeisterte. Im nun folgenden Sketch versuchte Hr. Müller ( Doris Schwertel) der neuen elektronischen Sachbearbeiterin des Arbeitsamtes ( Kirsten Sebastian) sein Anliegen zu erklären. Ein situationskomischer Sketch zum Thema Chatbot, der die Widrigkeiten elektronischer Ansagen aufs Korn nahm und für viele Lacher und eine Rakete vom Publikum sorgte. Anschließend tanzten sich die Tanzsoldaten des SV Kripp mit ihrem Können als „Soldaten der Liebe“ in die Herzen der anwesenden Damen. Von ihren Erlebnissen auf einer Kreuzfahrt erzählten dann Lisbeth und Trude ( Martina Krupp und Stephanie Jerga), ein ungleiches Paar, das durch seine gelungene komische Darstellung für gute Laune und Beifall des Publikums sorgte. Die möhneneigene Gesangsgruppe „ Jecke Höhner“ ( Iris Söller-Münch, Gaby Fabritius, Doris Schwertel und Claudia Weber) beendeten mit ihrem Potpourri aus Liedern von Brings und den Bläck Fööss die erste Sitzungshalbzeit, indem sie den Saal noch einmal zum Kochen brachten. Die zweite Sitzungshalbzeit startete mit einer Facebookgruppe ( Natalia Schwabe, Petra Ulrich, Christine Leifeld, Claudia Weber, Resi Weber, Martina Krupp, Melanie Koch, Dinah Deneffe, Uschi Stark, Stephanie Jerga, Iris Söller-Münch), eine Darbietung aus dem Leben. Wer kennt das nicht? Auf eine einfache Frage tummeln sich unzählige Akteure mit unsinnigen Antworten. Die Frauen im Saal lachten bei jedem „Bing“, was in der Gruppe ertönte. Mit „Rio Palace“ betraten dann alte Bekannte die Bühne. Sie vertanzten das Thema „ Rückkehr der Königinnen“ ( Eiskönigin). Ein wahrer Augenschmaus, der da geboten wurde! Dann folgte wieder etwas für die Lachmuskeln: Lore und Maria( Gaby Fabritius und Renate Fischer), die altbekannten Stewardessen, besprachen ihre Chancen bei einer etwas anderen Art der Kontaktaufnahme. Was es da alles zu lernen gab! Die Zuschauerinnen hatten ihre Freude an dieser Lehrstunde und bedankten sich mit viel Applaus und einer Rakete. Musikalisch ging es weiter mit der Hitparade. Marianne Rosenberg ( Resi Weber), Nena (Petra Ulrich), Helene Fischer ( Natalia Schwabe) und die Weathergirls ( Martina Krupp und Stephanie Jerga) hatten ihren Weg ins Bürgerzentum gefunden und schmetterten ihre Hits. Und das Publikum sang lauthals mit. Was für eine Stimmung! Danach begrüßten die Möhnen einen Gast aus Köln: Doris Schwertel als Abgesandte des „ Missionswerks Rheinischer Frohsinn“ sollte das Dreigestirn der nächsten Session schulen. Uschi Stark als Prinz, Renate Fischer als Bauer und Iris Söller-Münch als Jungfrau, welch ein herrlich untalentiertes Gespann! Das war den Frauen im Saal eine Rakete wert! Und als danach die AKG mit dem diesjährigen Dreigestirn und der Kinderprinzessin Helena I. die Sitzung besuchte, sorgten Prinz Harry, Bauer Lutz und Jungfrau Coralie noch einmal für Stimmung im Saal. Die mittleren und großen Funken verzauberten mit ihren Schrittkombinationen die Frauen im Saal und die Garde entzückte sowohl mit ihrem Fußvolk als auch mit den gelungenen Hebefiguren ihrer Tanzgruppe. Den Abschluss bildetet wie jedes Jahr der gemeinsame Tanz der Möhnen, diesmal ein schmissiger Can-Can, schließlich hatten sie in Köln das Musical „Moulin Rouge“ besucht. Mit einer lautstark geforderten Wiederholung des Tanzes endete eine gelungene und vielseitige Sitzung, die die Lachmuskeln strapaziert, was fürs Auge geboten und für Mitsingmomente gesorgt hatte
