Allgemeine Berichte | 23.09.2021, 14:06 Uhr

„Lebende Bücher“ in der Stadtbibliothek

Autor*innen gaben Einblicke in ihren Schreiballtag

Mit den sechs regionalen Autorinnen und Autoren Dieter Aurass, Frank Bresching, Katharina Göbel, Gabriele Keiser, Alessandra Reß und Andreas J. Schulte

vorne, von links nach rechts: Dieter Aurass, Andreas J. Schulte, Frank Bresching, hinten, von links nach rechts: Alessandra Reß, Katharina Göbel, Gabriele Keiser. Foto: Stadt Koblenz
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Koblenz. „Wo nehmen Sie die Themen für Ihre Bücher her? Könnte eine Künstliche Intelligenz einen Autor ersetzen? Wenn ein Buch fertig ist, wie geht man dann vor, um es zu veröffentlichen?“ Mit diesen und ähnlichen Fragen waren Interessierte vor Kurzem in der Stadtbibliothek Koblenz an der richtigen Adresse und bekamen kompetente Antworten bei Veranstaltungen unter dem Motto „Die Köpfe hinter den Büchern“.

Den Anfang machte am Vormittag die Autorin Gabriele Keiser, bekannt aus ihren in Koblenz spielenden Krimis. In ihrem ausgebuchten Schreib-Workshop gab sie viele Hinweise und praktische Tipps für das Schreiben eines Romans. Der Fokus lag dabei auf der Frage, wie man eigene Erfahrungen in die Arbeit einfließen lassen kann. Aufgrund der großen Nachfrage soll dieser Workshop im nächsten Jahr noch einmal angeboten werden.

Am Nachmittag standen dann die sechs regionalen Autorinnen und Autoren Dieter Aurass, Frank Bresching, Katharina Göbel, Gabriele Keiser, Alessandra Reß und Andreas J. Schulte bereit. Alle Autor*innen hatten sich vorab in Interviews ihrem Publikum schriftlich vorgestellt und konnten nun im Forum Confluentes zum persönlichen Gespräch gebeten werden. Nach dem Prinzip der „Lebenden Bücher“ konnten die Autor*innen zu halbstündigen Gesprächen „ausgeliehen“ werden. Dabei erzählten sie vom Schreiben und Publizieren und gingen vor allem auf die individuellen Fragen der Besucher*innen ein.

Mit dem Format der „Lebenden Bücher“ hat die Stadtbibliothek erstmals ein Konzept angeboten, das ursprünglich aus Dänemark stammt. Die Vorbereitungen wurden vor einiger Zeit in Angriff genommen und sind schnell auf Interesse bei den Teilnehmenden gestoßen. Die Möglichkeit, in den Räumen der Bibliothek ungezwungen mit Menschen zu einem bestimmten Thema ins Gespräch zu kommen, ist eine interessante Idee. Sie verfolgt das Ziel, Vorurteile aus dem Weg zu räumen und Menschen zusammenzubringen, die sich sonst nicht begegnen würden. So werden Menschen zu Büchern, die sich Fragen stellen lassen und aus ihrem Leben erzählen.

„Mit dieser Idee bieten sich spannende neue Möglichkeiten zum Informationsaustausch und zum Perspektivwechsel für alle Beteiligten, so dass wir dieses innovative Format im nächsten Jahr zum Jubiläumsjahr 75 Jahre Rheinland-Pfalz erneut anbieten wollen“, so die Dezernentin für Bildung und Kultur Dr. Margit Theis-Scholz.

Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz organisiert und gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien mit Mitteln aus dem Programm „Neustart Kultur II“ sowie durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz.

Pressemitteilung Stadt Koblenz

vorne, von links nach rechts: Dieter Aurass, Andreas J. Schulte, Frank Bresching, hinten, von links nach rechts: Alessandra Reß, Katharina Göbel, Gabriele Keiser. Foto: Stadt Koblenz

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