Aus Liebe zur Heimat = Aus Liebe zur Umwelt

BLICK aktuell ist die erste 100% klimaneutrale Heimatzeitung!

Die Corona-Pandemie hat uns deutlich gezeigt, wie sehr unser Leben von den äußeren Umwelteinflüssen beeinträchtigt werden kann. Daher haben wir uns entschieden, einen Schritt weiter zu gehen und die Heimatzeitung BLICK aktuell vollständig klimaneutral zu produzieren. Wie wir das genau geschafft haben, zeigen wir Ihnen in unserem 3-Säulen-Modell. Damit leisten wir unseren Beitrag für eine bessere Zukunft.

BLICK aktuell ist die erste 100% klimaneutrale Heimatzeitung!

Schon seit vielen Jahren investiert das Familienunternehmen viel Zeit und Geld in eine energieeffizente und umweltfreundliche Produktion. Umso glücklicher sind die 8 aktiven Familienmitglieder (v.l.: Corinna Seidel, Hermann Krupp, Susanne Tack, Gerlinde Krupp, Bärbel Krupp, Peter Krupp, Linda Krupp, Martin Seidel) nun den Standort in Sinzig und die Produktion der Heimatzeitung BLICK aktuell als „100% klimaneutral“ nennen zu können. Foto: rob

22.04.2021 - 09:14

Sinzig. Seit 145 Jahren gibt der Krupp Verlag in Sinzig Heimatzeitungen heraus. Die Motivation, die dahintersteckt, ist bis heute unverändert: Die Heimat mit Herzblut und Leidenschaft abbilden. Und zum Thema Heimat zählen auch Klima- und Umweltschutz. Deshalb war es für die Geschäftsführer Hermann Krupp, für den Krupp Verlag, und Peter Krupp, für Krupp Druck, besonders wichtig, auch lokal auf die Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren.


Das Ergebnis: BLICK aktuell ist die erste Heimatzeitung, die 100% klimaneutral produziert wird (Quelle: Bundesverband Druck+Medien). „Aus Liebe zur Heimat und aus Liebe zu unserer Umwelt werden wir unseren Beitrag dazu leisten, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder auf einer intakten Erde leben können“, so die Zeitungsmacher aus Sinzig. Passend zum Earth Day am 22. April kommt somit erstmals die klimaneutrale Heimatzeitung in die Briefkästen der Leser. Bereits Anfang April wurde die Zeitungs-Produktion über die Klimainitiative des Bundesverbandes Druck und Medien in Berlin als „100% klimaneutral“ zertifiziert.

Um diesen bedeutenden Schritt zu realisieren, baut das Familienunternehmen auf drei Säulen zum effektiven Klimaschutz: Die Vermeidung, die Verringerung und schließlich die vollständige Kompensation der entstandenen Treibhausgase.


Säule 1: CO2-Ausstoß vermeiden


Der erste Schritt zur klimaneutralen Produktion liegt nahe: CO2 darf erst gar nicht entstehen. Aus diesem Grund wurde bereits Mitte 2014 eine großflächige Photovoltaikanlage auf dem Dach der Druckerei errichtet. So ist es möglich, 25% des von der Druckerei insgesamt benötigten Stroms zu erzeugen und selbst zu nutzen. Der Rest des Bedarfs wird durch 100% klimaneutral erzeugten Naturstrom ergänzt.

Auch das Beleuchtungskonzept in der Rollendruckerei wurde energetisch optimiert. Statt konventioneller Leuchtstoffröhren lassen hier modernste tageslichtgesteuerte LED-Leuchten den Rotationsbereich in hellem Licht erstrahlen. Bei der Drucklufterzeugung geht man ebenfalls neue Wege. Die Kompressoren-Abwärme wird zur Erwärmung der Halle und über Wärmetauscher zur Erhitzung des Brauchwassers genutzt. Dies spart große Mengen fossiler Energie bei der Heizung.


Säule 2: CO2-Ausstoß verringern


Dort, wo es produktionsbedingt noch nicht möglich ist, den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid zu vermeiden, setzt die Geschäftsführung auf radikale Senkung des CO2-Ausstosses. Aus diesem Grund wurde u.a. der Workflow im Verlag auf papierloses Arbeiten umgestellt. Schnell erkannten die Energieeffizienz-Experten, dass modernste Technologie auch in der Produktion die Umwelt schont. Zahlreiche Sensoren errechnen den Energiebedarf sowohl bei der Trocknung der Papierbahn, in der Verarbeitung als auch bei der Drucklufterzeugung. Frequenzsteuerungen reduzieren den Energiebedarf und verringern den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid.

Wichtig ist natürlich auch der Rohstoff Papier, gerade in der Zeitungsbranche. Für BLICK aktuell wird 100% recyceltes, FSC-zertifiziertes Altpapier mit EU ECO-Label verwendet. Es ist zwar nicht hoch weiß, spart aber wertvolle Ressourcen.

Genauso steht Nachhaltigkeit in der Wasserversorgung im Fokus. Als Wasser für die Toilettenspülungen und zum Reinigen nutzt man Regenwasser, das in einem großen unterirdischen Reservoir gesammelt wird.

Statt vieler Klimaanlagen nutzt man darüber hinaus über Freikühler die Umgebungstemperatur zur Kühlung der Maschinen und Serverbereiche.


Säule 3: CO2-Ausstoß kompensieren


Dass Umweltschutz eine globale Herausforderung darstellt, ist auch den Zeitungsmachern bewusst. Deshalb ist die Druckerei der Klimainitiative des Bundesverbandes Druck und Medien beigetreten. Ein klimaneutraler Druck ist für jeden Kundenauftrag optional möglich. Über einen Aufpreis kann der Kunde über Projekte, meist in Schwellenländern, den beim Druck des Auftrags produzierten Treibhausgas-Ausstoß ausgleichen. Aktuell bietet die Druckerei ein Klimaschutzprojekt in Ghana zum Ausgleich an. Dieses Projekt entspricht dem höchsten GOLD-Standard. Er wurde 2003 von WWF und anderen internationalen NGOs entwickelt, um sicherzustellen, dass Projekte zur Reduzierung der CO2-Emissionen in höchstem Maße umweltverträglich sind und auch unter sozialen Aspekten zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Effiziente Kochöfen in Ghana ersetzen offene Feuerstellen, um Rauchgas-Emissionen zu reduzieren. Die Produktion der Öfen vor Ort fördert das lokale Handwerk. Die Wälder werden geschützt und die Gesundheit der Bewohner, insbesondere der Frauen und Kinder, wird gefördert. Über das vom TÜV Nord verifizierte Projekt werden 140.000 Kochöfen produziert und damit über 65.000 t CO2/Jahr eingespart. Bei Krupp prüft jährlich ein Auditor die korrekte Abwicklung des Verfahrens.


Projekt „Artenreiche Wiese“


Auf dem Firmengelände im Sinziger Industriegebiet gibt es eine große naturbelassene Grünfläche. Um die heimische Insektenwelt zu schützen, beteiligte sich das Unternehmen an dem Projekt „Artenreiche Wiese“. Für eine Bestäubung von Wildblumen wurde mit der Ansiedlung von Bienenvölkern durch den Imker Markus Bell aus Bad Breisig (Partner von „BeeRent“) gesorgt. Die Bienen sind dabei nicht nur wichtiger Bestandteil des lokalen ökologischen Kreislaufes, sondern auch Produzenten erstklassigen Honigs. Dieser wird in kleine Gläser abgefüllt und ist sehr beliebt bei den Kunden, die ihre Prospekte in Sinzig drucken lassen.


Auszeichnungen


Für die zahlreichen Anstrengungen und Erfolge beim effektiven Klima- und Umweltschutz wurde Geschäftsführer Peter Krupp mit dem 1. Preis als Sieger im Wettbewerb „Drucker des Jahres 2018“ in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ durch Kunden und Leser der Fachzeitschrift „Druck+Medien“ gewählt. Peter und Hermann Krupp sind sich sicher, dass der Schritt zur emissionsneutralen Produktion von BLICK aktuell absolut richtig ist.

„Die Auswirkungen des Klimawandels werden immer spürbarer, auch vor der eigenen Haustüre. Und genau dort müssen wir der Arbeit zum Schutz unserer Umwelt anfangen“, sind sie sich sicher.

Unser Motto ist:

Aus Liebe zur Heimat = Aus Liebe zur Umwelt

rob

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Kommentare
Sebastian Goerke:
Herr Daum, nein es geht hier jetzt eben nicht um Mautsäulen sondern um echte Blitzeranlagen. Mit Mautsäulen können Durchfahrtverbote nicht kontrolliert und geahndet werden. Das ist mit Blitzeranlagen, die feststellen, dass es sich um eine unerlaubte Durchfahrt handelt anders....
Gabriele Friedrich:
Bei Ihren genannten Möglichkeiten @Herr Daum, können die aber nicht die LKW Fahrer abzocken. Auch hier geht es eher ums Geld als um den guten Schlaf der Bürger. Straßenbelag kostet auch Geld, das man ja anscheinend nicht ausgeben will oder kann....
Michael Daum:
Schmerzensgeld ist ja nett, kommt nur leider nicht bei den Menschen an, die die Schmerzen von dem Lärm haben! Außerdem hieß es doch von offizieller Seite, dass bei den wenigen Kontrollen fast alle LKW eine Genehmigung zur Durchfahrt besessen hätten. Da hilft dann auch die Aufstellung von LKW-Blitzern...
Gabriele Friedrich:
Impflinge hört sich für mich einfach nur widerlich an. Und ja, Herr Müller-typisch deutsch-versagend....
juergen mueller:
Darauf habe ich gewartet, auf diese immerwährend aus jeder Situation heraus deutsch produzierten Unwörter. IMPFLINGE. Hört sich kindisch an, ist aber eben typisch deutsch. Wer hat`s erfunden? Irgendeiner aus dem Politik- bzw. Verwaltungslager bestimmt. Da sitzen ja sicherlich auch genügend Impflinge,...
juergen mueller:
Könnte heisst auf gut deutsch geht nicht. Und ein neues Konzept für Jugendliche? Wie könnte das aussehen? Ich kenne den Standort. Die Lage ist prädestiniert für das, was überall stattfindet (ohne zu verallgemeinern) ein Treffpunkt für Jugendliche mit Alkohol, Zigaretten (es darf auch mal etwas Gras...
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