Allgemeine Berichte | 26.09.2018

Der Kultursalon Koblenz lädt ein

BUGA 2031 - was wird das werden?

Dialog mit BUGA-Machern am Samstag, 13. Oktober im Schloss. Eintritt frei

Petra Lötschert, die lang erprobte Moderatorin des Kultursalon Koblenz.Pedro Malinowski

Koblenz. BUGA 2031 - was wird das werden? Das fragt sich so manch einer aus der Region Koblenz- Bingen. Von Roger Lewentz, Innenminister Rheinland-Pfalz unterstützt, nimmt die BUGA 2031 langsam Formen an. Eine Machbarkeitsstudie hat man bereits vorzuweisen. Der Begriff Machbarkeitsstudie klingt sehr akademisch, was dort zu lesen und sehen ist, kommt eher noch dem Level eines kreativen Brainstormings gleich. Weil bislang noch die zupackende BUGA 2031 GmbH fehlt?

Das Beste vom Besten

Petra Lötschert, lang erprobte Moderatorin des Kultursalon Koblenz geht den Vorbereitungen zur BUGA 2031, die vielleicht sogar zur BUGA 2029 werden wird, auf die Spur. Sie hat einfach mal die Köpfe für dieses Projekt zu einem Dialog eingeladen: Frank Puchtler, 1. Vorsitzender der BUGA-Freunde 2031 und Vorsitzender der Welt UNESCO Kulturerbes Oberes Mittelrheintal; Rainer Zeimentz, Leiter der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V. aus Mainz; Jürgen Port, Pressesprecher der Stadt Bingen und Ehrenbürgermeister von Oberwesel sowie den BUGA-Kenner und Journalisten Dr. Dr. Kallenbach aus Koblenz, der einst Bücher zur BUGA 2011 verfasste. Eines steht fest - erfahrende Männer brauchen die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen für einen gelungenen Start der BUGA 2031. Petra Lötschert hat ein paar von ihnen ins Koblenzer Schloss eingeladen.

Was lockt BUGA-Gäste?

Eines der romantischsten Flusstäler Deutschlands lockt Besucher weltweit mit: bewaldeten Bergen, Fachwerkhaus-Idylle, Weinstöcken, Kirschblüten und der wohl höchsten Burgendichte der Welt. Doch gleichzeitig leidet das Obere Mittelrheintal an starkem Bevölkerungsschwund, die Jugend geht, teils leiden Rheinland-Pfalz wie Hessen unter veraltetem Tourismus, leer stehenden Gasthäusern, Pensionen, Hotels und dem Bahnlärm. Der 2002 ergatterte Welterbetitel hat diese Entwicklungen nicht aufhalten können - jetzt hoffen Politiker auf eine Mega-Bundesgartenschau im neuen Stil. Denn links- wie rechtsrheinisch gibt es je 67 Kilometer nicht nur kaufmännisch und bauplanerisch zu bespielen. Mit im Boot sitzen zwei Städte, die eine bislang eine erfolgreiche Gartenschau hinter sich haben: im Norden Koblenz und im Süden Bingen mit Einzugsgebieten wie Mainz, Frankfurt, Wiesbaden.

Wer soll das bezahlen – wer hat so viel Geld

Was der ganze Spaß kostet, soll eine Machbarkeitsstudie eher andeuten, statt klären, die zugleich auch ein Bewerbungsbogen für die Siedlungsstätten am Rhein ist. Im nächsten Schritt wäre eine Durchführungs-GmbH zu gründen. Die GmbH wird mit einem Budget aus Mitteln der Länder Rheinland-Pfalz und Hessen, der beteiligten Kommunen sowie den zu erwartenden Einnahmen aufwarten. Die Initiatoren setzen außerdem auf Rechenexempel. Auch grassiert die Vorstellung, dass zu jedem öffentlich investierten Euro bei einer BUGA etwa fünf privat investierte Euro dazu kommen sollen. So manches Rechenensemble wird der Kultursalon am Samstag, 13. Oktober auf die Probe stellen.

Euphorie und Zauberkünstler

Knapp elf Jahre haben alle Zeit. Denn es sieht so aus, als ob aus der BUGA 2031, eine BUGA 2029 wird. Wird sich das 67 Kilometer lange Mittelrheintal zu einem Zaubervarieté verwandeln können? Uferpromenaden sollen ausgebaut werden. Hier macht man vor den Vorstudien à la Landschafsarchitekt C. Scheele nicht halt. Das Rheintal wurde von der Machbarkeitsstudie wie ein Stück Kuchen in drei saisonale Schwerpunktbereiche unterteilt. Der Abschnitt von Koblenz/Lahnstein bis Boppard/Filsen bewirbt so die Blüte der Mittelrheinkirsche im Frühjahr, der zentrale Teil bis zur Loreley und Oberwesel die Sommerfrische und der südliche Rheinteil bis Bingen/Rüdesheim die Weinlese im Herbst. Das braucht entsprechende Gastronomie und Schlafplätze. Wie viele Firmen-Neugründungen oder Umfirmierungen sind hier zusätzlich zu erwarten bei dieser wirtschaftlichen Schwerpunktsetzung? Wer macht mit? Und was kommt danach?

Die sogenannte Machbarkeitsstudie auf www.buga2031.blog soll hier helfen, klar zu sehen. Die neue BUGA wird auf jeden Fall die 67 Kilometer am Rhein verschönern, mobilisieren, digitalisieren und weltweit zu neuem Ansehen verhelfen. Am Samstag, 13. Oktober ab 17.30 Uhr erfahren die Gäste des Kultursalon Koblenz einiges mehr, was aus ihrem Rheintal wird.

Der Dialog mit den BUGA-Machern am Samstag, 13. Oktober im Schloss.privat

Der Dialog mit den BUGA-Machern am Samstag, 13. Oktober im Schloss.Foto: privat

Petra Lötschert, die lang erprobte Moderatorin des Kultursalon Koblenz.Foto: Pedro Malinowski Foto: Pedro Malinowski

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Alles rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Osterangebot
fit für`s Alter?
Stellenanzeige
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Anzeige Lange Samstage
Empfohlene Artikel
Die Wandergruppe an der AhekapelleFoto: privat
9

Merzbach. Nach der Begrüßung an den Tennisplätzen durch die Wanderführerin Edeltraut Bongartz ging die Fahrt nach Nettersheim. Der Weg führte vorbei an zwei historischen Kalkbrennöfen bis zum idyllisch gelegenen Römerweiher. An der Urft entlang ging es bis zum spätrömischen Kastell. Von dort wanderte die Gruppe ins Genfbachtal, wo an einem schönen Picknickplatz mit überdachter Hütte Rast gemacht wurde.

Weiterlesen

Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2301

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die alte Kirche in Welling.
1

Förderverein “Alte Kirche-Kriegergedächtniskapelle e.V.“ Welling

Rückblick und Ausblick

Welling. Am Dienstag, 21. April 2026, 19 Uhr, findet in der Gaststätte „Zur Pferdetränke“ in Welling die Jahreshauptversammlung des Fördervereins „Alte Kirche - Kriegergedächtniskapelle e.V.“ Welling statt.

Weiterlesen

1

AWO-Ortsverein Polch

Planung neuer Projekte

Polch. Der AWO-Ortsverein Polch lädt alle Mitglieder herzlich zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein.

Weiterlesen

Der Autor Daniel Robbel liest in Bad Breisig.  Foto: privat
6

Lesung in den Römer-Thermen in Bad Breisig

„Best of Ahrtal“: Daniel Robbel liest in Bad Breisig

Bad Breisig. Lustig, skurril und immer wieder auch nachdenklich – das Ahrtal steckt voller Geschichten, die das Leben selbst geschrieben hat. Der Ahrtaler Schriftsteller und Journalist Daniel Robbel hat in den vergangenen Jahren genau hingehört, hingeschaut und gesammelt: Anekdoten, Sagen, kleine Alltagsbeobachtungen und große Erzählungen aus einer Region, die ebenso vielfältig wie liebenswert ist.

Weiterlesen

Rund um´s Haus
Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Essen auf Rädern
Kreishandwerkerschaft
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Doppelseite PR/Anzeigen
Anlagenmechaniker
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Ostergruß
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Kreishandwerkerschaft
First Friday Anzeige März
Innovatives rund um Andernach
Rund ums Haus
Ostergrußanzeige
Unterstützeranzeige
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige