Allgemeine Berichte | 01.04.2025, 08:58 Uhr

Bad Neuenahr: Neues Freibad soll in Hemmessen entstehen

Könnte so das neue Freibad aussehen?  Foto: Markus Hartmann
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Bad Neuenahr. Die ewige Baugrube in der Ortsmitte des Neuenahrer Ortsteils Hemmessen war vielen ein Dorn im Auge. Nun hat sich ein neuer und seriöser Investor gefunden. Der Förderkreis Hemmessener Dom, der sich bereits um die gegenüberliegende Kapelle kümmert und auch schon das DomCafé als Veedelstreff betreibt, hat gemeinsam mit dem Spendenshuttle und der Stiftung Ahrtal ein Konzept für ein Freibad erarbeitet. „Das braucht nicht viel Arbeit, das Loch ist ja schon da!“ erläutert salopp Vorsitzender Markus Hartmann. Und, so Schriftführerin Helga Sonntag, man beschreite bei dem Vorhaben ja auch traditionelle Pfade, war doch der Ortsteil für gleich zwei Freibäder bekannt: auf dem Gelände der Hochgürtels Mühle (Teichstraße), wie auch der Steinborns Mühle (Sebastianstraße). Daher sei auch schon der Name „Mühlenbad“ vorgeschlagen worden; „Aber“, so Schatzmeisterin Simone Prenner, „wir sind offen für andere Vorschläge und loben einen Preis für die besten Namensvorschläge aus.“ Nach diesem historischen Vorbild laufen die Ideen darauf hinaus, auch diesmal die Becken durch einen Abzweig des Mühlenteichs, der laut Wiederaufbaugesellschaft in Bälde wieder fließen soll, zu speisen. Das sei ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Derzeit laufen zudem Verhandlungen mit den benachbarten Familien Kley/ Schnöger, auf deren Gelände Umkleidekabinen im nostalgischem Stil errichtet werden könnten. Begeistert zeigt sich bereits die Hemmessener Deichmarine, die in den Sommermonaten dort Schwimmtraining und Übungen absolvieren will und bereits über ein Kursprogramm nachdenkt.

Walter Rick, II. Vorsitzender, wirft ein, dass allerdings noch nicht geklärt seid, wie eine geschickte Anbindung an den Veedelstreff DomCafé über die Sebastianstraße hinweg geschehen kann, der sich natürlicherweise als Kiosk und Ort der Stärkung anbietet. Hierzu wurden unterschiedliche Vorschläge entwickelt – von einer Unterführung bis zur derzeit allerorten favorisierten Hängebrücke.

Pressemitteilung

Förderkreis Hemmessener Dom e.V.

Könnte so das neue Freibad aussehen? Foto: Markus Hartmann

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