Allgemeine Berichte | 06.07.2019, 13:20 Uhr

Eichenprozessionsspinner in Bendorf werden bekämpft

Bäume am Friedrichsberg befallen

Stadtverwaltung hat umgehend Maßnahmen ergriffen und Fachfirma beauftragt

Die Stadtverwaltung hat umgehend Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Schädlinge angeordnet. Foto: privat
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Bendorf. Sie sind klein, sehen eigentlich harmlos aus, doch ihre Haare sind toxisch und können gefährliche allergische Reaktionen hervorrufen: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners wurden nun auch in Bendorf gesichtet.

Der Stadtverwaltung Bendorf wurde der Befall von städtischen Bäumen im Verkehrsbereich des Friedrichsberges gemeldet. Umgehend wurde der angrenzende Bereich abgesperrt und Bekämpfungsmaßnahmen angeordnet. Die Stadtverwaltung hat die Firma Wirges beauftragt, die bereits mit der Beseitigung der Schädlinge begonnen hat.

Seit Jahren breiten sich die Eichenprozessionsspinner aufgrund der Klimaveränderung auch in Deutschland aus. Die Raupen fressen nicht nur das Gehölz der befallenen Bäume kahl, ihre feinen Härchen enthalten außerdem das Eiweiß Thaumetopoein – ein hartnäckiges Nesselgift, das beim Menschen zu gefährlichen allergischen Reaktionen führen kann und mitunter sogar Asthma auslöst.

Die Stadtverwaltung empfiehlt, Nester und Raupen keinesfalls zu berühren. Wer ein Gespinst an Eichen an öffentlichen Straßen und Plätzen sowie im Bereich von öffentlichen Gebäuden entdeckt, kann sich an den Fachbereich Bauen wenden, Tel. (0 26 22) 703-313.

Handelt es sich um private Grundstücke, ist der Grundstückseigentümer oder der Besitzer für eine fachgerechte Beseitigung des Eichenprozessionsspinners zuständig. Die Beseitigung der Gespinste kann unter anderem von Garten- und Landschaftsbauunternehmen vorgenommen werden.

Pressemitteilung

der Stadt Bendorf

Die Stadtverwaltung hat umgehend Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Schädlinge angeordnet. Foto: privat

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