Allgemeine Berichte | 16.04.2018

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Bald gibt es noch weniger Bankfilialen

Als die Sächsische Zeitung kürzlich davon berichtete, dass die Sparkassen ihre Kunden „vor niedrigen Zinsen schützen“ wolle, wussten viele Anleger nicht genau, ob sie nun lachen oder weinen sollten. Mit diesem etwas scheinheiligen Argument versuchte das Geldhaus den Kunden die Schließung weiterer Filialen schmackhaft zu machen. Diese haben einen ganz anderen Grund: Höhere Gewinne durch Kostensenkung. Nachdem viele Banken wegen der niedrigen Zinsen bereits kräftig an der Gebührenschraube gedreht haben, so wurde zuvor schon das oft kostenlose Girokonto wurde abgeschafft und die Gebühren für Kontoauszüge oder Überweisungen erhöht, müssen nun viele Filialen in der Region dran glauben. Den Nachteil haben wie immer die Kunden. Längere Wege, wenn mal etwas zu klären ist, trotz alledem hohe Gebühren und vor allem kaum Zinsen für das Ersparte. Um beim Beispiel der Sparkassen zu bleiben: 0,00 % Zinsen auf das Sparbuch zur zeit und 0,01% Zinsen auf das Tagesgeld sind die traurige Realität. Festgeldanlagen, die je nach Anlagedauer ein kleines wenig mehr Zinsen bringen, werden bei den öffentlich rechtlichen Sparkassen oftmals schon gar nicht mehr angeboten.

Änderungen in der Zinspolitik sind kurzfristig nicht in Sicht

Die Europäische Zentralbank sieht für dieses Jahr keinerlei Anlass, etwas an den Zinsen zu ändern, obwohl es in den USA bereits die ersten Zinsschritte nach oben gab und in Großbritannien und Norwegen, letztere nicht Mitglieder des Euroraums, konkrete Zinserhöhungen in Aussicht stehen. Als Grund wird angegeben, dass die zarten Pflänzchen des Aufschwunges in den südlichen europäischen Ländern nicht gleich wieder abgewürgt werden sollen. Immerhin, Griechenland schafft es jetzt wieder aus eigener Kraft, Anleihen am Kapitalmarkt zu platzieren. Für auf Sicherheit bedachte Anleger hierzulande bedeutet das jedoch, dass sie auch weiterhin mit Nullzinsen rechnen müssen. Da so die leicht steigende Inflation nicht aufgefangen werden kann, ist Sparen und Anlegen in festverzinsliche Wertpapiere aktuell ein klares Minusgeschäft.

Aktien tendieren aktuell eher seitwärts

Viele Anleger suchen daher Alternativen für die Geldanlage. Aktien stehen hoch im Kurs. Allerdings meinen nicht wenige, dass auch bei Aktien turbulente Zeiten bevorstehen könnten. Erste Kurskorrekturen hat es schon gegeben. Vor allem die Ungewissheit über die Handelsbeschränkungen im Waren- und Dienstleistungsaustausch mit den USA treiben vielen Anlegern die Sorgenfalten ins Gesicht. Immobilien, lange Zeit als Betongold gelobt, sind dagegen schon zu teuer geworden. Besonders in guten Lagen haben die Preise mittlerweile astronomische Höhen erreicht. Vielen Anlegern fehlt schlichtweg die Fantasie, dass es noch weiter aufwärts gehen könnte. Selbst die Bundesbank hat schon von einer durchschnittlichen Überbewertung bis zu 35 % gesprochen. Andere probieren, einen Teil ihres Geldes in etwas spekulativere Investments anzulegen. So erlebt beispielsweise der Devisenhandel mit Forex oder der Kauf von binären Optionen einen Boom.

Manche spielen schon im Casino

Bei einigen Investoren hat sich schon herumgesprochen, dass Casinospiele, egal ob Klassiker wie Roulette oder Black Jack, aber auch Spielautomaten ein lohnendes Investment sein können. Das ist kein Scherz. Wer bei den Spielen mit einer strategischen Ausrichtung spielt, hat sogar bessere Chancen, als bei so manch einem CFD-Geschäft. Die statistischen Rückflussquoten an die Anleger belaufen sich bei mittlerweile durchschnittlich über 96%. Das ist oft mehr, als mit binären Optionen möglich ist. Das Besondere ist weiterhin: Gewinne können steuerfrei erzielt werden, solange die Zockerei nicht zum Beruf wird. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass das Casino eine Lizenz aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union besitzt. Viele der Games können zu vor auch vom Handy aus kostenlos ausprobiert werden. Hierfür muss nicht einmal eine App heruntergeladen werden. Wer möchte, kann dies zum Beispiel im Platincasino testen. Auch was die Ein- und Auszahlungen sowie die Casinobedingungen anbetrifft, ist die Gambling-Branche wesentlich seriöser und sicherer geworden. Selbst größere Gewinne werden problemlos innerhalb von ein paar Tagen ausgezahlt und es stehen viele verschiedene Zahlungsmethoden zur Verfügung. Der Bankberater bei der Sparkasse muss also nichts vom Investment im Casino erfahren. Wer sich ein Bild von den Anbietern machen und auch Erfahrungsberichte von anderen lesen möchte, kann hierfür einschlägige Testportale im Netz nutzen. In jedem Fall bieten die Casino-Games heutzutage viel mehr Spaß als spröde Charts auf den Finanzseiten.

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