Projekt Festungsstadt Koblenz ist in vollem Gange: Erweiterung des Festungsparks Asterstein
Baubeginn für neue Auffahrt gestartet
Koblenz. Die Vorbereitungen für den Bau eines neuen Asphaltweges auf dem Asterstein haben begonnen. Der Weg vom Kolonnenweg zum Reduit soll den Festungspark und die Gebäude des Forts für Fahrzeuge besser zugänglich machen. Noch in dieser Woche lässt der Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattungswege deshalb die Trasse des alten, zugewachsenen Weges freischneiden. Dazu müssen rund 20 Bäume gefällt werden, die in dem Wäldchen gewachsen sind. Die Maßnahme wird ökologisch begleitet.
Der neue Weg ist 60 Meter lang, endet auf dem Platz vor dem Reduit und hat eine durchschnittliche Steigung von 8 bis 13 Prozent. Grund für den Bau ist, dass die bestehende Zufahrt mit einer Steigung von bis zu 25 Prozent vor allem für schwerere Fahrzeuge viel zu steil ist. Selbst die Feuerwehr kann die Steigung nur mit Mühe bewältigen. Die bestehende Zufahrt wird zurückgebaut und entsiegelt. Parallel zur Straße wird ein neuer Fußweg vom Kolonnenweg zum Vorplatz des Reduits gebaut.
Die neue Straße wird auch für den weiteren Ausbau der Gebäude benötigt. Im Torhaus entsteht derzeit ein neues Informationszentrum zum Projekt Festungsstadt Koblenz“ und zur Geschichte der Festung Koblenz und Ehrenbreitstein. Das Torhaus ist von einem Platz umgeben, der mit Fördermitteln zur „Neuen Historischen Mitte“ des Stadtteils Asterstein umgestaltet werden soll. Außerdem ist geplant, das Reduit zu sichern und langfristig wieder nutzbar zu machen. Die Arbeiten sind Teil des Gesamtprojektes „Festungsstadt Koblenz“, für das erhebliche Bundesmittel aus der Städtebauförderung bewilligt wurden. Die Straße wird als wichtige Vorleistung in Eigenregie der Stadt gebaut. Der erste Bauabschnitt des neuen Festungsparks Asterstein wurde 2019 eröffnet und kann bereits für Veranstaltungen genutzt werden. Auch dafür wird die neue Straße benötigt. BA
Vom Kolonnenweg werden ein neuer Fußweg und eine neue Zufahrt zum Vorplatz des Reduits Fort Asterstein gebaut. Bereits diese Woche wird die neue Trasse freigeschnitten. Foto: Franz Reschke Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin
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