Kreis veranschlagt 1,2 Millionen Euro für Kinder mit Behinderungen
Behindertenbeirat lobt Kindertagesstätte St. Hildegard
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Integrative Kindertagesstätte St. Hildegard in Bad Neuenahr-Ahrweiler ist eine wichtige Einrichtung für Kinder mit Handicaps, deren Eltern und weitere Kitas im Kreisgebiet, die bei der Zusammenarbeit auf die Erfahrung und Kompetenz der Einrichtung zurückgreifen. In dieser Einschätzung waren sich die Mitglieder des Beirats für Menschen mit Behinderungen im Kreis Ahrweiler einig, die ihre jüngste Sitzung in St. Hildegard abhielten.
In St. Hildegard stehen 56 Plätze in fünf Gruppen zur Verfügung. Es gibt zwei heilpädagogische und zwei integrative Gruppen. Hinzu kommt eine Krippengruppe. Von den 56 Plätzen sind 25 Regelplätze. 31 Plätze sind Kindern mit Handicaps vorbehalten, deren Einzugsgebiet sich auf das gesamte Kreisgebiet erstreckt. Einzugsgebiet für Kinder auf den Regelplätzen ist das Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Tagesstätte ist personell und räumlich darauf ausgerichtet, Kinder aller Behinderungsarten aufzunehmen.
Die Kita „Zwergentreff“ in Sinzig-Franken ist die zweite Einrichtung im Kreis, die fünf Kinder mit und zehn Kinder ohne Beeinträchtigung im Alter von zwei bis sechs Jahren in einer integrativen Gruppe betreut. Träger ist das Heilpädagogisch-Therapeutische Zentrum Neuwied.
Landrat Dr. Jürgen Pföhler hebt hervor, dass im Kreishaushalt 2018 für die Betreuung und Versorgung von Kindern mit Behinderungen in den Förder-Kitas 1,2 Millionen Euro eingeplant sind.
Bei der Sitzung des Behindertenbeirats wurde die Einrichtung St. Hildegard vorgestellt durch Leiterin Margot Sonntag und Richard Stahl, Geschäftsführer beim Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr, der Träger des Hauses ist. Aufmerksame Zuhörer waren neben den Beiratsmitgliedern sowie der Vorsitzenden Siglinde Hornbach-Beckers, Fachbereichsleiterin in der Kreisverwaltung für Jugend, Soziales und Gesundheit, die drei Kreisbeigeordneten Horst Gies, Friedhelm Münch und Fritz Langenhorst. Ein weiteres Thema der Sitzung war der Sachstand bei der laufenden Teilhabe- und Pflegestrukturplanung des Kreises.
Der Behindertenbeirat besteht aus Vertretern der Kreistagsparteien sowie Betroffenen und deren Angehörigen. Diese Mitglieder sowie die Vorsitzende sind stimmberechtigt. Fachkräfte aus den Einrichtungen und Selbsthilfegruppen für Behinderte üben eine beratende Funktion aus. Doris Hein als Vertreterin der Werkstätten für behinderte Menschen wurde neu in den Beirat aufgenommen.
Der Beirat kann über alle Angelegenheiten beraten, die die Belange von Menschen mit Behinderungen im AW-Kreis berühren und in denen der Kreis zuständig ist. Zu den Aufgaben zählt auch die Unterstützung des Kreistages und seiner Ausschüsse durch beratende Stellungnahmen und Empfehlungen in Angelegenheiten, die Menschen mit Behinderungen betreffen.
Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Ahrweiler
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