Dreikönigskonzert in der Pfarrkirche St. Remaclus Waldorf

Beifallssturm für die Akteure

Qualität der Musikbeiträge begeisterte die Besucher

08.01.2018 - 15:59

Waldorf. Nachdem die Premiere im vergangenen Jahr äußerst erfolgreich verlaufen war, waren sich die Kirchenchöre der Pfarreien St. Remaclus in Waldorf und St. Viktor in Oberbreisig sowie der Männergesangverein 1877 Eintracht Westum einig, auch in diesem Jahr wieder ein gemeinsames Konzert durchzuführen. Gemeinsam mit dem Orchester „musical for you“ hatte man zu einem Dreikönigskonzert in der Pfarrkirche St. Remaclus in Waldorf eingeladen. Viele Zuhörer waren der Einladung gefolgt, um auch nach den Feiertagen noch einmal bei festlicher Musik die Weihnachtstage und den Jahreswechsel zu beschließen. Sie alle waren von den Darbietungen der Chöre wie auch der Solisten beeindruckt und spendeten am Ende des Konzertes lang anhaltenden Beifall.

Der Vorsitzende des gastgebenden Kirchenchores „Cäcilia“ Waldorf, Paul Weber, konnte zu Beginn des Konzertes, das durch das Orchester „musical for you“ unter der Leitung von Thomas Still mit dem Capriccio in D-Dur von Jan Dismas Zelenka eröffnet wurde, neben den Chören und ihrer Dirigentin Andrea Ernst auch Ortsbürgermeister Hans Dieter Felten sowie den Ersten. Beigeordneten der Ortsgemeinde Waldorf, Werner Krupp, willkommen heißen. Grußworte richtete er auch an die beiden Pfarrer i. R. Herbert Ritterrath, Chorsänger beim MGV Westum, und Lothar Brucker, Waldorf, wobei er Lothar Brucker zu seinem Geburtstag am gleichen Tag gratulierte. In der Folge präsentierte sich ein melodisch ausgewogenes Konzert, das neben dem Chorgesang auch Solisten wie auch Instrumentalisten beinhaltete.


Beeindruckendes Programm


Die beiden Kirchenchöre aus Oberbreisig und Waldorf eröffneten ihren Liedbeitrag gemeinsam mit dem Orchester mit dem „Tollite hostias“ von Camille de Saint-Saens. Ihm ließen die Sängerinnen und Sänger das aus dem 15. Jahrhundert stammende „Hört, es singt und klingt mit Schalle“ in einem Satz von Alec Rowley sowie das „Dormi, Jesu“ von R. Lloyd folgen. Der Männergesangverein Eintracht Westum ließ im Anschluss mit voller Stimme das „O Jungfrau rein“ von H. Hopson ertönen. Feierlich danach das „Dormi, Jesu dulcissime“ von Péter Eszterhazy. Mit dem Tiroler Dreigesang „Es wird schon gleich dunkel“ setzte ein elfköpfiges Männerensemble das Programm fort. Danach ließ Sopranistin Edda Hornberger „Die Hirten“ (von Peter Cornelius) erklingen, und Tenor Paul Weber beeindruckte mit „O Jesu Christe, Gottes Sohn“, das aus der Feder von Dieterich Buxtehude stammt. Das Orchester „musical for you“ ließ Arcangelo Corellis „Pastorale“ aus Concerto grosso op. 6, Nr. 8, ertönen, bevor erneut der MGV Westum in Aktion trat. Mit dem sehr melodischen „Angels Carol“ von John Rutter, dem aus dem 16. Jahrhundert stammenden „Christnacht“ in einem Satz von Gerhard Rabe sowie dem „O du fröhliche“ in einem Satz von J. Hoybiye bewiesen die Sänger ihr musikalisches Können. Gertrud Fritsche (Sopran), Paul Weber (Tenor) und Sonja Gentz (Flöte) intonierten danach „Josef, lieber Josef mein“ (Johann Walter).

Gekonnt trug Chorleiterin Andrea Ernst (Sopran) in Begleitung des Orchesters die „Heilige Nacht“ (von A. Adam) vor. Gemeinsam mit dem Orchester trugen die Kirchenchöre Oberbreisig und Waldorf dann stimmgewaltig das „Transeamus“ (von Joseph Ignaz Schnabel) vor, bevor sie gemeinsam mit einem Kinderchor „Hört den Glockenklang“ (von E. Bond) ertönen ließen. „Musical for you“ leitete mit dem „Allegro“ aus Concerto in D von J. F. Fasch zum gemeinsamen Auftritt der Chöre über. Beim gemeinsam mit dem Orchester „musical for you“ vorgetragenen „Tochter Zion“ (von Georg Friedrich Händel) wirkte Rudi Ebeling mit kräftiger Bassstimme als Solist mit, bevor man gemeinsam mit den Solisten das „Stille Nacht“ in einem Satz von Gerhard Rabe erklingen ließ.


Begeistertes Publikum


Lang anhaltender Applaus der Zuhörer und Standing Ovation belohnten die Darbietungen der Akteure. Paul Weber dankte allen Aktiven und besonders der Dirigentin Andrea Ernst, die in vielen Proben das Programm mit den Chören und Solisten einstudiert hatte, und überreichte ihr einen Blumenstrauß. Da für das Konzert kein Eintrittsgeld erhoben wurde, wies der Vorsitzende auf die Möglichkeit einer freiwilligen Spende hin. Den Schlusspunkt eines großartigen Konzertes bildete schließlich das „O du fröhliche“, in das alle, Solisten, Chöre und Konzertbesucher, einstimmten und einen tollen Abschluss unter ein herrliches Konzert setzten. Dass es den Besuchern sehr gut gefallen hatte, bewiesen schließlich auch die eingenommenen Spendengelder, die sich in vierstelliger Höhe bewegten. WER

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