AWO Pflege und Senioren verwendet 3D-Drucker und Roboter

Besonderer Anreiz zur Interaktion

Besonderer Anreiz zur Interaktion

Die Möglichkeiten des kleinen Roboters wurden den Senioren vorgestellt. Foto: privat

10.07.2016 - 11:00

Weißenthurm. Durch die Unterstützung der Glücksspirale Rheinland-Pfalz ergänzen seit 2015 ein 3D-Drucker und ein kleiner Roboter die Abteilung Betreuung und Beschäftigung der AWO Pflege und Senioren gGmbH.


Der 3D-Drucker, der vom Technischen Leiter Hans-Jürgen Neffgen programmiert und bedient wird, produziert individuelle Gegenstände für die Bewohner.

Hierzu zählen beispielsweise: ein Mensch-Ärgere-Dich-nicht-Spiel, bestehend aus einem großen Spielfeld und großen Spielkegeln, die besonders für ältere Menschen gut zu handhaben sind; ein kleiner Gewinnpokal für die Mensch-Ärgere-Dich-nicht-Spielrunde; individuelle Türschilder für die Bewohner; der erste Weißenthurmer EM-Pokal für das Kicker-Turnier des Sommerfestes. Durch die Nutzung eines solchen 3D-Druckers ergeben sich neue Möglichkeiten der Gestaltung und Erstellung von individuellen, bewohnerbezogenen Gegenständen für die Betreuung und Beschäftigung für die Senioren.

Außerdem beschäftigt zusätzlich ein kleiner Roboter namens „Paul“ die Bewohner mit folgenden Angeboten: Erzählrunde mit Hans-guck-in-die-Luft, Sport- und Animationsprogramm.

Darüber hinaus erkennt Paul bereits bestimmte Gegenstände und auch Mitarbeiter. Außerdem kann er an der Hand laufen und zudem auch tanzen. Weitere Einsatzmöglichkeiten von Paul und dem 3D-Drucker werden seitens der Mitarbeiter der Abteilung Betreuung/Beschäftigung erprobt und weiter entwickelt. Ziel ist es, den Senioren einen besonderen Anreiz zum Mitmachen zu geben und speziell auf die Senioren abgestimmte Beschäftigungskonzepte zu verwirklichen.

Der Roboter kann flexibel eingesetzt und programmiert werden. Somit werden spezielle Anreize zu Spiel- und Sportformen für die Bewohner geschaffen werden.

Durch sein äußeres Erscheinungsbild und seine Interaktion mit den Bewohnern sendet „Paul“ Schlüsselreize aus und ruft bei den Bewohnern ein entsprechendes Fürsorgeverhalten hervor.

Hierdurch werden die Bewohner motiviert, an den Aktivitäten teilzunehmen.

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Kommentare

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Katie:
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juergen mueller:
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Hans-Joachim Schneider:
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