Allgemeine Berichte | 27.11.2025

Westenergie Klimaschutzpreis an drei Initiativen im Landkreis Mayen-Koblenz überreicht

Besonderes Engagement für Umwelt- und Klimaschutz ausgezeichnet

Fabian Vocktmann, Regionalmanager von Westenergie (5. v. r.), und Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen freuen sich gemeinsam mit den Preisträgerinnen und Preisträgern über die besondere Auszeichnung für den Klimaschutz. Foto: Westenergie / Martina Fischer

Region. Nisthilfen bauen, Wasser sparen oder defekte Elektrogeräte reparieren, statt sie wegzuschmeißen – die Möglichkeiten, sich aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen, sind vielfältig. Der Westenergie Klimaschutzpreis fördert bereits seit 30 Jahren das bürgerschaftliche Engagement für Nachhaltigkeit. Der Infrastrukturanbieter und Energiedienstleister prämiert jährlich herausragende Projekte gemeinsam mit seinen Partnerkommunen. Im Landkreis Mayen-Koblenz wurden in diesem Jahr drei Projekte aus der Stadt Mendig, den Verbandsgemeinden Rhein-Mosel und Vordereifel mit einem Preisgeld von insgesamt 1.500 Euro ausgezeichnet. Fabian Vocktmann, Regionalmanager von Westenergie, überreichte die Urkunden gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen.

„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben die Teilnehmenden eindrucksvoll bewiesen. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können“, sagte Westenergie-Regionalmanager Fabian Vocktmann, der sich über das Engagement freute und ergänzte: „Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis möchten wir Einrichtungen und Initiativen würdigen, die vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung unseres Klimas beitragen. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht vielmals im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung. Denn wir alle können schon mit kleinen Taten einen Beitrag für den Schutz unserer Umwelt leisten.“

Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich mit besonderem Engagement für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Entsprechend vielfältig und einzigartig waren die Ideen in den einzelnen Kommunen:

•In Burgen in der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel engagierten sich die Natur- und Heimatfreunde Burgen e.V. gemeinsam mit der örtlichen Grundschule für den Schutz heimischer Vogelarten. Durch die Installation zahlreicher Nisthilfen entlang des Baybachs und auf den angrenzenden Höhen wurde gezielt gegen das Artensterben vorgegangen. Die Kinder lernten dabei aktiv die Bedeutung des Naturschutzes kennen und dokumentierten die Bruterfolge wissenschaftlich.

•Die Natur- und Kulturinitiative Streuobstwiesen Kottenheim e.V. in der Verbandsgemeinde Vordereifel setzt sich seit Jahren für den Erhalt der artenreichen Streuobstwiesen rund um Kottenheim ein. Über 1.000 Altbäume wurden gepflegt und mehr als 600 junge Obstbäume gepflanzt. Die Flächen bieten wertvollen Lebensraum für bedrohte Tierarten, insbesondere Fledermäuse, und werden durch regelmäßige Pflegeaktionen nachhaltig bewirtschaftet.

•In Mendig stand die Begrünung des Stadtbildes im Fokus. In Absprache mit der Stadtverwaltung hat Hans-Peter Kranz Baumscheiben bepflanzt, Pflasterflächen entsiegelt und mediterrane Pflanzen sowie Klettergewächse integriert. Nach dem Vorbild der „Essbaren Stadt“ Andernach fanden auch Walderdbeeren ihren Platz im Stadtgrün – ein Projekt, das nicht nur ökologisch, sondern auch optisch überzeugt.

Seit 30 Jahren machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit dem Klimaschutzpreis vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Die Auszeichnung regt zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten über 9.000 Projekte die Auszeichnung. Über die Preisträger entscheidet im Vorfeld eine Jury aus Vertretenden der Kommune und Westenergie. Voraussetzung ist, dass jedes eingereichte Projekt allen Bürgerinnen und Bürgern einer Kommune zugutekommt.

Energie. Für Engagierte.

Die Westenergie engagiert sich in ihren Partnerkommunen für soziale Projekte, Sport, Klimaschutz sowie Kultur und Bildung. Mit Initiativen wie dem Westenergie Klimaschutzpreis setzt sich das Unternehmen für die Menschen vor Ort ein, unterstützt lokale Klima- und Umweltschutzaktivitäten von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Institutionen und Firmen zum Nutzen der Öffentlichkeit und zum Wohle des Klimas. Das Ziel: Gemeinsam nachhaltiger handeln und die Zukunft gestalten – von Osnabrück bis Trier, von Wesel bis Arnsberg. Mit Zuversicht und Entschlossenheit. Eindrücke finden sich auch auf Instagram, Facebook und LinkedIn.

Fabian Vocktmann, Regionalmanager von Westenergie (5. v. r.), und Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen freuen sich gemeinsam mit den Preisträgerinnen und Preisträgern über die besondere Auszeichnung für den Klimaschutz. Foto: Westenergie / Martina Fischer

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