In mehreren Straßen ist mit einer Zunahme des Verkehrs zu rechnen
Bonn: Sperrung der Nordbrücke A565 - Stadt, Kreis und Autobahn GmbH in engem Austausch
Rhein-Sieg-Kreis. Mit Blick auf die anstehende Sperrung der Bonner Nordbrücke (Friedrich-Ebert-Brücke, Autobahn 565) für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen haben sich die Bundesstadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und die Autobahn GmbH auf einen intensiven, engen und regelmäßigen Austausch verständigt.
Das ist ein Ergebnis eines ersten Gesprächs, zu dem sich alle Beteiligten am Donnerstag, 8. Januar 2026, trafen und an dem auch Bonns Oberbürgermeister Guido Déus und Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, teilnahmen. Auch die Deutsche Bahn AG war mit dabei. Rhein-Sieg-Kreis und Bonn baten die Autobahn GmbH nochmals um Prüfung, ob – zumindest bis zum Ende des aktuell laufenden Schuljahres im Sommer 2026 – Schulbusse die Nordbrücke weiterhin passieren dürfen, um bis dahin alternative Lösungen bzw. Routen planen zu können.
„Ich danke allen Beteiligten für diesen wichtigen Austausch, den wir engmaschig fortsetzen werden. Wir werden als Stadt unseren Beitrag leisten, um die Öffentlichkeit und die lokale/regionale Wirtschaft schnellstmöglich und umfassend zu informieren und die aus der Sperrung resultierenden Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Denn: Die Sperrung der Nordbrücke für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen wird erhebliche Auswirkungen auf das Straßennetz in Bonn und dem angrenzenden Kreisgebiet haben“, so Oberbürgermeister Guido Déus.
Das verdeutlicht das derzeitige Verkehrsaufkommen. Nach Angaben der Autobahn GmbH sind von den 100.000 Fahrzeugen, die die Nordbrücke täglich überqueren, 5.000 Lkw schwerer als 7,5 Tonnen. 60 Prozent davon haben ihren Start- oder Zielort in Bonn selbst oder der benachbarten Region. Es ist somit davon auszugehen, dass täglich ca. 3.000 Lkw Ausweichstrecken suchen werden, die auch durch das Bonner Stadtgebiet führen. Die Stadtverwaltung wird genau beobachten, wie sich die Verkehrssituation in Bonn und dem Kreis ab dem Zeitpunkt der Sperrung entwickeln wird.
Landrat Sebastian Schuster: „Die Schäden an der Nordbrücke sind so massiv, dass dauerhaft Unterhaltungsmaßnahmen bis zum Neubau der Brücke erforderlich sind. Zum jetzigen Zeitpunkt muss alles getan werden, um eine Vollsperrung zu verhindern.“
Nach einer ersten Einschätzung der Stadtverwaltung Bonn und der Kreisverwaltung ist voraussichtlich vor allem auf folgenden Straßen im Stadtgebiet und in der Fortführung dieser anteilig auch im Kreis mit einer Zunahme des Verkehrs zu rechnen:
• Reuterstraße als Verbindung zwischen Südbrücke und A 565 und B 56 als parallele Streckenführung zur A 565, sie ist allerdings für den Durchgangsschwerlastverkehr gesperrt
• B 9 und L 158 durch Bad Godesberg als Verbindung zwischen der A 59 (Südbrücke/Autobahnkreuz Bonn-Ost) und der A 565 (Anschlussstelle Meckenheim-Merl)
• Kölnstraße (L 300) als Verbindung zwischen Bonn (auch Hafen in Graurheindorf) zur A 555 (Anschlussstelle Bornheim-Hersel)
• An der Josefshöhe, Am Josephinum, Berta-Lungstras-Straße, Lievelingsweg als Verbindung zwischen A 565 (Anschlussstelle Tannenbusch und Anschlussstelle Bonn-Zentrum /Potsdamer Platz)
• Anschlussstelle Bonn-Zentrum/Potsdamer Platz, Heinrich-Böll-Ring, Thomastraße als Verbindung durch die Innenstadt in Richtung B 56 und Kennedybrücke
• Niederkasseler Straße (L 16), Sankt-Augustiner Straße (B 56) als Verbindung zwischen Bonn und der A 565/Anschlussstelle Bonn-Beuel und A 59/Anschlussstelle Bonn-Vilich
• Königswinterer Straße (L 193) als Verbindung zwischen A 59/A 562/Anschlussstelle Bonn-Ramersdorf /Autobahnkreuz Bonn-Ost
• Siegburger Straße (L 83) als Verbindung zwischen Bonn und A 59 / Anschlussstelle Bonn-Pützchen
• Hermann-Wandersleb-Ring und Endenicher Straße
Die Stadt und Kreis begrüßen, dass die Autobahn GmbH ihrerseits Interessengruppen, wie die Wirtschaftsverbände, informieren wird.
Bereits in den kommenden Tagen werden sich Stadt, Kreis und Autobahn GmbH zu weiteren Abstimmungen von Verkehrsführungen ab Beginn der Sperrung zusammensetzen. Die Stadtverwaltung wird die Öffentlichkeit weiter informieren.
Pressestelle Rhein-Sieg-Kreis
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