Allgemeine Berichte | 26.09.2023

Kooperation der Cäcilienchöre Heimersheim mit dem MFC Bad Neuenahr sichert Fortbestand

Chöre gehen gemeinsam neue Wege

Die Cäcilienchöre Heimersheim bei der gemeinsamen Probe mit dem MFC Bad Neuenahr.  Foto: © Herbert Pies

Heimersheim. Es ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass es für etablierte Chöre immer schwieriger wird, Nachwuchs zu gewinnen. Dies hat verschiedene Gründe. Eine der Hauptursachen ist die natürliche Altersfluktuation, die den Chören zusetzt und durch die Geschehnisse im Zusammenhang mit der Flut noch verstärkt wurde.

Die einzelnen Stimmen sind demzufolge immer weniger besetzt und ein entsprechender Nachfluss durch jüngere Generationen, ist in gewünschtem Maße in heutiger Zeit nicht möglich. Das hat natürlich Folgen für jeden Chor und so müssen immer mehr Chöre um ihre Weiterexistenz fürchten. Eine Ausnahme hiervon, ist auch für die Cäcilienchöre Heimersheim nicht in Sicht, zumal neben dem Schwund der Aktiven, noch die schwierige Suche nach einem adäquaten Ersatz für die, durch den unvorhersehbaren plötzlichen Tod ihrer Chorleitung eingetretene Vakanz, hinzukommt. All diese Umstände haben die Cäcilienchöre Heimersheim veranlasst, nach einer Lösung zu suchen und den Entschluss gefasst, mit dem Männer- und Frauenchor, dem MFC Bad Neuenahr eine Kooperation einzugehen.

Auch dort waren die einzelnen Stimmen über-bzw. unterrepräsentiert, sodass hier ebenfalls zum Ausgleich dringend neue Chormitglieder gesucht wurden.

So haben die beiden Vereine beschlossen, in Zukunft bei der Chormusik gemeinsame Wege zu gehen, jedoch dennoch ihre Eigenständigkeit als Verein zu behalten. Nach mittlerweile mehreren gemeinsamen Chorproben, zeichnen sich bereits erste Erfolge ab und beide Vereine sehen in der Zusammenarbeit jeweils für sich einen Gewinn. Vielleicht ist ein solcher Zusammenschluss, zurzeit der einzige Weg, auch anderen Chören in vergleichbaren Situationen eine weitere Existenz zu ermöglichen.

Die Cäcilienchöre Heimersheim bei der gemeinsamen Probe mit dem MFC Bad Neuenahr. Foto: © Herbert Pies

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