Seelsorgebereich der Verbandsgemeinde Unkel
Corona - Leben mit angezogener Handbremse:
Unkel. Auch wenn Schulen, Kitas und Geschäfte weiterhin geöffnet haben, unser Alltagsleben steckt voller Einschränkungen: Geschlossene Gastronomie, ausfallende (Kultur-)Veranstaltungen, Kontaktbeschränkungen.
- Menschen, die sich sonst regelmäßig getroffen haben, sehen sich seit Wochen nicht mehr persönlich.
- Omas und Opas werden viel seltener besucht, als das eigentlich schön und gut wäre.
- Kinder können in der Freizeit kaum noch Freunde treffen.
- Singles und Menschen, die alleine leben, haben kaum noch Kontakte.
- Menschen in Kurzarbeit fragen sich, wie lange das noch (gut) geht.
- Menschen, die z.B. beruflich viel mit anderen zu tun haben, sind aufgrund ihrer Kontakte immer wieder von Quarantäne betroffen.
- Die Infektionszahlen sind hoch und bei vielen ist die Angst vor einer Ansteckung ständige Begleiterin.
- Und über allem die Unsicherheit, wie das wohl weiter geht und was uns als nächstes erwartet.
Auch wenn der vergangene Sommer verhältnismäßig unbeschwert war – acht Monate „Leben mit angezogener Handbremse“ geht an den wenigsten spurlos vorüber.
Egal ob Angst, Wut, Anspannung, Verunsicherung, Einsamkeit, Fehlen von Nähe, Stress - die derzeitige Lage birgt viel Konfliktpotenzial. Seien Sie sorgsam mit sich, mit Ihrer Familie.
Scheuen Sie nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Der ökumenische Lotsenpunkt in der VG Unkel ist weiterhin erreichbar. Egal, ob man einfach jemanden zum Reden braucht oder ein konkretes Problem hat, egal ob jemand einsam ist oder nicht mehr weiter weiß - der Lotsenpunkt ist da.
Lotsenpunkt, Tel. (0 15 20) 46 07 131
