Allgemeine Berichte | 11.08.2023, 12:16 Uhr

DGHS-Gesprächskreis

Bad Neuenahr. Es gibt aktuell keine absehbare gesetzliche Neuregelung im Bereich der Suizidhilfe. Zwei verschiedene Gesetzesentwürfe wurden Anfang Juli im Bundestag zur Abstimmung gebracht, erhielten jedoch keine ausreichende Mehrheit. Infolgedessen agieren Ärztinnen und Ärzte momentan gemäß ihrem persönlichen Gewissen, wenn sie Unterstützung beim assistierten Suizid anbieten. Organisationen wie die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) vermitteln den Kontakt zu Ärzten, die bereit sind, bei einem Freitod zu assistieren. Parallel dazu erhalten schwerstkranke Menschen in Hospizen ebenfalls Betreuung und Unterstützung.

Es bestehen gewisse Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Ansätzen. Die ehrenamtlichen lokalen Ansprechpartner Volker Leisten und Klaus Vogt haben zwei Fachleute eingeladen, die ihre Erfahrungen und Tätigkeiten in diesem Bereich teilen werden. Das Thema des Gesprächs wird sein: „Unterstützung im Sterbeprozess – Begleitung in der letzten Lebensphase. Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Hospiz/Palliativbetreuung und assistiertem Freitod.“ Das Gesprächskreis-Event wird Raum für Diskussionen bieten.

Das Event findet statt am Samstag, den 19.08.2023, um 15.00 Uhr im Haus der Familie/Mehrgenerationenhaus, welches sich in der Weststr. 6 befindet (Zugang über den Hof). Die Leitung des Events vor Ort wird von den ehrenamtlichen lokalen Ansprechpartnern Volker Leisten und Klaus Vogt übernommen.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenlos. Interessierte Teilnehmer werden gebeten, sich im Voraus anzumelden.

Weitere Informationen

Für Kontaktaufnahme vor Ort und zur Anmeldung stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

Volker Leisten per E-Mail: v.leisten@t-online.de

Klaus Vogt, Telefon: 0 26 33/20 04 56, E-Mail: rac@gmx.de.

BA

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