Allgemeine Berichte | 06.08.2019

Landesweite Kampagne wirbt für Respekt gegenüber Einsatzkräften

DRK-Rettungskräfte im Ahrkreis sind #IMMERDA

Stefan Bertram (knieend) bringt auf dem Heck eines Rettungsfahrzeugs des DRK-Rettungsdienstes im Ahrkreis den Kampagnenaufkleber an. Gemeinsam mit seinen diensthabenden Kolleginnen und Kollegen (v.li.) Tanja Schellhase, Jasmina Benamer-Belkacem, Tobias Kniel und David Weller demonstrieren sie stellvertretend für alle DRK-Rettungskräfte im Ahrkreis: Für unsere hilfebedürftigen Mitbürger sind wir #IMMERDA.Foto: privat

Kreis Ahrweiler. Mit einer gemeinsamen Kampagne werben Polizei, Rettungsorganisationen und Feuerwehren in Rheinland-Pfalz für Respekt gegenüber den Einsatzkräften. Gleichzeitig soll der Öffentlichkeit bewusst gemacht werden, dass die Einsatzkräfte für die Bürgerinnen und Bürger da sind. Der Kampagnentitel, der vor allem auf eine Verbreitung über die sozialen Medien ausgerichtet ist, lautet kurz und prägnant: #IMMERDA.

#IMMERDA ist seit einigen Tagen auf den Hecks der Rettungsmittel des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Ahrkreis zu lesen. Wenn jemand einen Schlaganfall erleidet, es in der Wohnung des Nachbarn brennt oder bei Auseinandersetzungen Gewalt droht, wählen die Bürgerinnen und Bürger den Notruf, immer in der Gewissheit, dass am anderen Ende der Leitung jemand sitzt, der Hilfe schickt, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit.

DRK-Kreisverbandspräsident Achim Haag begrüßt die Kampagne: „Durch die gemeinsame Aktion der Rettungsorganisationen, der Polizei und der Feuerwehren möchten wir möglichst große Teile der Bevölkerung erreichen. Es soll bewusst werden, dass die Einsatzkräfte für die Mitbürger da sind. Gleichzeitig möchten wir die Empathie in der Bevölkerung gegenüber unseren Rettungskräften steigern.“

Ein zentraler Bestandteil der Kampagne ist ein von der Filmakademie Ludwigsburg produziertes Video, das die zentralen Botschaften vermittelt: Rettungs- und Einsatzkräfte bieten stets Hilfe, weil sie immer da sind. In dem etwa 40-sekündigem Film sind drei Notrufe zu hören, während nächtliche Impressionen einer Stadt gezeigt werden. Direkt nach den Notrufen rücken Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr aus: „Machen Sie sich keine Sorgen, wir sind schon auf dem Weg“, sagt eine Polizistin.

„Gerade mit dem Video möchten wir möglichst viele Menschen erreichen und sie für Hilfeleistung und gegenseitigen Respekt sensibilisieren. Es ist wichtig, dass wir gemeinsam für ein gewaltfreies und friedliches Miteinander einstehen und unsere Werte wie beispielsweise die gegenseitige Achtung verteidigen“, betont der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz. Das Landesinnenministerium hat die Kampagne gestartet und koordiniert sie zentral.

#IMMERDA knüpft an die Aktionstage der Landesregierung „Respekt. Bitte!“ an. Alle Beteiligten der Kampagne sprechen sich deutlich gegen Gewalt und fehlende Wertschätzung gegenüber Einsatz- und Rettungskräften aus. Das Video sowie der sichtbare Schriftzug #IMMERDA auf den rheinland-pfälzischen Einsatzfahrzeugen sollen Bürgerinnen und Bürgern bewusst machen: Gewalt gegen Einsatz- und Rettungskräfte ist nicht akzeptabel!

Pressemitteilung des

DRK-Kreisverbandes Ahrweiler

Stefan Bertram (knieend) bringt auf dem Heck eines Rettungsfahrzeugs des DRK-Rettungsdienstes im Ahrkreis den Kampagnenaufkleber an. Gemeinsam mit seinen diensthabenden Kolleginnen und Kollegen (v.li.) Tanja Schellhase, Jasmina Benamer-Belkacem, Tobias Kniel und David Weller demonstrieren sie stellvertretend für alle DRK-Rettungskräfte im Ahrkreis: Für unsere hilfebedürftigen Mitbürger sind wir #IMMERDA.Foto: privat

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