Allgemeine Berichte | 19.02.2026

Trio jetzt gemeinsam auf der Südamerika-Anlage zu sehen

Darwin-Nandus im Zoo Neuwied

Der Darwin-Nandu.Foto: Pascal Dalpiaz

Neuwied. Auf der Südamerika-Anlage des Zoo Neuwied gibt es spannende Neuigkeiten: Die Darwin-Nandus sind nun als harmonisches Trio unterwegs. Nachdem zwei junge Hennen im vergangenen November aus dem Zoo Rotterdam (Niederlande) nach Neuwied gezogen sind, leben sie jetzt gemeinsam mit dem bereits ansässigen Hahn auf der gesamten Anlage – gut sichtbar für die Besucher.

Der Hahn ist im April 2024 im Tierpark Hellabrunn in München geschlüpft und kam im Herbst 2024 nach Neuwied. Die beiden Hennen sind im Frühjahr 2025 in Rotterdam geschlüpft. Nach ihrer Ankunft in Neuwied im November durften sie sich zunächst in Ruhe eingewöhnen. Erst danach erfolgte die behutsame Zusammenführung mit dem Hahn in der Innenanlage – abseits der Besucherblicke.

Inzwischen zeigt sich das Trio bestens aufeinander abgestimmt. „Unser Hahn macht seine Rolle vorbildlich. Er passt aufmerksam auf die beiden Hennen auf und tritt ihnen gegenüber sehr souverän auf“, berichtet Tierpflegerin Martina Hartung. „Auch gegenüber Besuchern am Gehegezaun macht er sehr deutlich, dass er hier das Sagen hat“, so die Tierpflegerin weiter.

Der Darwin-Nandu ist mit rund 90 Zentimetern Rückenhöhe beim Männchen etwas kleiner als der bekanntere Große Nandu. Unterschieden werden die beiden Arten vor allem durch die weiße Fleckung im Rückengefieder: Diese ist beim Darwin-Nandu deutlich sichtbar, beim Hahn stärker ausgeprägt als bei der Henne. Jungvögel besitzen diese charakteristische Zeichnung noch nicht. Wie alle Nandus sind auch Darwin-Nandus flugunfähig und zählen zu den Laufvögeln.

Im natürlichen Lebensraum lebt der Darwin-Nandu in Südamerika in zwei voneinander getrennten Regionen: im Süden Argentiniens und Chiles sowie weiter nördlich in den Hochanden. Laut der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) gilt die Art derzeit nicht als gefährdet, allerdings sind die Bestände rückläufig. Hauptursachen sind Lebensraumverlust, Jagd und das Sammeln der Eier.

In zoologischen Einrichtungen ist der Darwin-Nandu seltener anzutreffen als der Große Nandu. Der Zoo Neuwied beteiligt sich mit seiner Haltung am EAZA Ex-Situ Programm (EEP) der Europäischen Zoovereinigung EAZA und trägt so zur koordinierten Zucht und langfristigen Sicherung der Art bei.

Besucher können die drei Darwin-Nandus ab sofort gemeinsam mit den Capybaras auf der Südamerika-Anlage erleben – mit etwas Glück beim gemeinsamen Rundgang durch ihr Gehege.

Pressemitteilung Zoo Neuwied

Der Darwin-Nandu. Foto: Pascal Dalpiaz Foto: Pascal Dalpiaz

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