Allgemeine Berichte | 14.08.2017

„Fest ohne Grenzen“: Über 220 Teilnehmer machten die Neuauflage der Veranstaltung zu einem großen Erfolg

Das „Gemeinsam“ stand im Vordergrund

Am Ende eines ereignisreichen Tages freuten sich dieMitglieder des Orga-Teams über ein gelungenes „Fest ohne Grenzen“.

Weißenthurm. „Spiel ohne Grenzen“ war eine in den 1960er- und 1970er-Jahren beliebte Spielshow, die sicherlich noch bei vielen Menschen in guter Erinnerung ist. In leichter Abänderung des Namens wurde in der Verbandsgemeinde Weißenthurm im Jahr 2015 ein „Fest ohne Grenzen“ ins Leben gerufen. Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltung der „Helfenden Hände“, also der Flüchtlingshilfe in der Verbandsgemeinde Weißenthurm.

Das Fest, das am zurückliegenden Sonntag im Courrières-Park in Weißenthurm stattfand, richtete sich an Menschen verschiedener Nationen und unterschiedlicher Religionen, die am kulturellen Austausch interessiert sind. Es wurde gemeinsam gefeiert, getanzt, gespielt und gegessen. Das wichtigste Motto der Veranstaltung lautete schlicht und einfach „gemeinsam Spaß haben“. Die Teilnehmerzahl war in diesem Jahr erfreulich groß. „Wir konnten über 220 Anwesende zählen“, berichtete Andreé Garmin, der gemeinsam mit vielen weiteren Helferinnen und Helfern die notwendigen Rahmenbedingungen für ein gelungenes Fest schaffte. Voll und ganz zufrieden mit dem Aktionstag zeigte sich auch Pfarrer Manfried Rademacher von der evangelischen Kirchengemeinde Weißenthurm. „Es ist toll, wie die Menschen unterschiedlichster Nationen miteinander Spaß haben und einen schönen Tag verbringen“, so der Pfarrer.

Teamwork beim „Human Soccer“

Eine der besonderen Aktionen, die angeboten wurden, war das „Human Soccer“. Teams verschiedener Nationalitäten spielten hier miteinander. Vor allem Teamwork war gefragt, denn die Spieler waren immer mit einem „Stangenpartner“ verbunden und konnten sich somit nur gemeinsam nach rechts oder links bewegen. Insbesondere bei den kleinen Gästen waren die Angebote des Spielmobils gefragt. Neben diesen beiden Haupt-Attraktionen wurden noch Tänze aus verschiedenen Nationen vorgeführt. Auch internationale Musik wurde präsentiert.

Für das leibliche Wohl wurden kulinarische Spezialitäten verschiedener Kulturen angeboten.

Begeistert von dem Fest zeigte sich auch der älteste Teilnehmer, der von Pfarrer Manfried Rademacher besonders herzlich begrüßt wurde: Der Weißenthurmer Hans Manner feiert im September seinen 93. Geburtstag.

Auch im fortgeschrittenen Alter ist es für den Senior wichtig, sich an der frischen Luft sportlich zu betätigen. Dies macht er nicht nur gerne bei der Boule-Abteilung des TV Weißenthurm, sondern eben auch bei interessanten Veranstaltungen wie dem „Fest ohne Grenzen“. Dass er hierbei mit Menschen ins Gespräch kam, die teilweise mehrere Jahrzehnte jünger als er waren, machte ihm viel Spaß. „Das Fest ohne Grenzen ist für mich auch ein Fest ohne Alter“, so der rüstige Senior mit einem Augenzwinkern

GH .

Pfarrer Manfried Rademacher gemeinsam mit dem92jährigen Hans Manner, dem ältesten Teilnehmer des Festes.

Pfarrer Manfried Rademacher gemeinsam mit dem 92jährigen Hans Manner, dem ältesten Teilnehmer des Festes.

„Gemeinsam geht alles besser“, lautete auch dasMotto beim Auf- und Abbau der Spielattraktionen.

„Gemeinsam geht alles besser“, lautete auch das Motto beim Auf- und Abbau der Spielattraktionen.

Am Ende eines ereignisreichen Tages freuten sich die Mitglieder des Orga-Teams über ein gelungenes „Fest ohne Grenzen“.

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