Allgemeine Berichte | 21.10.2016

Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e. V.

Das neue Pflegestärkungsgesetz steht im Fokus

Caritasverband lädt Ehrenamtliche, pflegende Angehörige und Interessierte zu einer Fortbildung nach Montabaur ein

Montabaur. Das neue Pflegestärkungsgesetz steht im Mittelpunkt einer Fortbildung, zu der die CKD-Projektgruppe Besuchsdienste im Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn Ehrenamtliche aus den Besuchsdiensten der Kirchengemeinden und aus den Einrichtungen des Caritasverbandes, aber auch pflegende Angehörige sowie andere Interessierte einlädt. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 8. November, im katholischen Pfarrzentrum Forum St. Peter, Auf dem Kalk 11, in Montabaur statt und dauert von 14.30 bis ca. 17.30 Uhr.

„Mit der Einführung der Pflegeversicherung wurde die Pflegebedürftigkeit eines Menschen anhand von drei Pflegestufen bewertet. Im Vordergrund standen überwiegend körperliche Beeinträchtigungen. Am 1. Januar 2017 tritt ein neues Pflegestärkungsgesetz in Kraft, welches die bisherigen Pflegestufen ersetzt. Ziel dieser Gesetzesänderung ist es, Menschen, die Schwierigkeiten haben, ihren normalen Alltag aufgrund geistiger Einschränkungen zu bewältigen, mit körperlich beeinträchtigten Menschen gleichzustellen. Es gibt daher ein neues Begutachtungssystem. Mit unserer Fortbildungsveranstaltung wollen wir über diese wesentlichen und weitreichenden Veränderungen informieren“, erklärt Rainer Lehmler, Referent Gemeindecaritas, der gemeinsam mit Elfriede Koob, Sprecherin CKD-Projektgruppe „Besuchsdienste“, für die Organisation der Fortbildung verantwortlich zeichnet.

Zunächst steht ein Vortrag mit anschließender Diskussion auf dem Programm, bei dem Referentin Claudia Brockers, Abteilungsleitung „Ambulante Hilfen“ im Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn, den Teilnehmern einen kurzen Überblick hinsichtlich der wesentlichen Neuerungen im neuen Pflegestärkungsgesetz gibt. Anschließend sollen dann anhand von einigen Krankheitsbildern neue Lösungswege in Arbeitsgruppen diskutiert werden. Unter der Leitung von Pflegekräften aus den Caritas-Sozialstationen geht es dabei unter anderem um die Auswirkungen auf die Pflegestufen bei Demenz, bei Schlaganfallgeschädigten, bei psychisch kranken Menschen, bei an Parkinson Erkrankten sowie bei altersgebrechlichen Personen. Ein gemeinsames Kaffeetrinken und ein spiritueller Abschluss runden den Nachmittag ab.

Anmeldungen sind bis 4. November möglich unter Telefon (0 26 02) 16 06 10, per Fax an (0 26 02) 16 06 31 oder per E-Mail an caritas@cv-ww-rl.de.

Pressemitteilung Caritasverband

Westerwald-Rhein-Lahn e. V.

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