Allgemeine Berichte | 04.08.2021

Mobile Werkstätten sichern Unwetter-Einsätze des THW

Defekte Fahrzeuge werden schnell wieder einsatzbereit

Keine Schäden und Beinträchtigungen an den Einsatzfahrzeugen dank mobiler Werkstätten. Foto: THW/Christopher Sohn

Region. Die Fahrzeuge des Technischen Hilfswerks (THW) sind während des Hochwasser-Einsatzes in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz größten Beanspruchungen ausgesetzt. Kommt es zu Beschädigungen an den Fahrzeugen, werden diese in eigens eingerichteten mobilen Werkstätten des THW instandgesetzt.

„Defekte Fahrzeuge müssen in solchen Lagen umgehend repariert werden, damit sie schnellstmöglich wieder vor Ort unterstützen können. Die Einsatzkräfte der Materialerhaltung übernehmen diese Aufgabe am Einsatzort“, erklärt THW-Präsident Gerd Friedsam.

In Katastrophengebieten kommt es vermehrt zu Beschädigungen an Einsatzfahrzeugen, die deren Fahrtauglichkeit beeinträchtigen. Um trotzdem schnell die volle Einsatzfähigkeit wiederherstellen zu können, richtet das THW mobile Werkstätten ein. Die Spezialistinnen und Spezialisten des Trupps Logistik Materialerhaltung sind mit moderner Technik zur Reparatur ausgestattet. Dabei nehmen sie kleine Instandsetzungen vor und tauschen Glühbirnen aus oder nehmen umfangreiche Reparaturen an Spezialfahrzeugen vor. Fast alles wird dabei im Einsatzgebiet erneuert. Zur Ausstattung der Trupps zählen unter anderem mobile Werkstattcontainer, Lastkräne, Kompressoren und Fahrzeughebebühnen. „Unsere Expertinnen und Experten der Fachgruppe Logistik Materialwirtschaft haben vor Ort bislang rund 380 Fahrzeuge instandgesetzt“, teilt THW-Präsident Friedsam mit.

Gemeinsam mit den THW-Einheiten, die sich um Verbrauchsgüter und Verpflegung kümmern, bildet die Materialerhaltung die Logistikstellen. Diese dienen als Anlaufpunkte für alle Anliegen rund um die Versorgung und Verpflegung. „Wir haben es mit einem Einsatz-Marathon für Mensch und Material zu tun. Durch unsere flächendeckende, einheitliche Aufstellung und unsere Kompetenz im Bereich Logistik sind wir darauf gut vorbereitet“, sagte THW-Präsident Gerd Friedsam. Weiterhin befinden sich täglich rund 1.900 THW-Helferinnen und Helfer aus 323 Ortsverbänden im Einsatz gegen die Hochwasserkatastrophe.

Pressemitteilung

THW

Keine Schäden und Beinträchtigungen an den Einsatzfahrzeugen dank mobiler Werkstätten. Foto: THW/Christopher Sohn

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