Allgemeine Berichte | 31.08.2019, 09:56 Uhr

Neues Angebot der TI rückt Hochwasserschutz in den Fokus

Deichstadtweg: Wandern und informieren

Am Samstag, 21. September und am Samstag, 26. Oktober

Der Deichstadtweg kann in zwei Etappen bewältigt werden. Foto: privat
60

Neuwied. Der 15 Kilometer lange Deichstadtweg führt von Feldkirchen bis nach Engers. Eine neue, in zwei Etappen aufgeteilte geführte Tour bringt Teilnehmer die Geheimnisse des Hochwasserschutzes näher. Ein Blick auf das Neuwieder Rheinufer treibt niemandem mehr Sorgenfalten auf die Stirn, schützt doch der Deich die Bürger vor gefährlichen Hochwassern. Doch das war nicht immer so. Bis Ende der 1920er-Jahre hat der regelmäßig über die Ufer tretende Strom viele Schäden verursacht. Auf einer zweiteiligen Wanderung vermittelt ein Stadtführer an verschiedenen Punkten zwischen Feldkirchen und Engers historische und aktuelle Informationen zum Neuwieder Deich, einem am Rhein einzigartigen Schutzsystem. Auf der Etappe von der Feldkirche bis zum Pegelturm stehen die Ereignisse rund um die Hochwasser in Irlich, der ehemalige Rasselstein-Werkshafen an der Wiedmündung und der Schlosspark im Zentrum der Betrachtung. Eine kurze Führung im Deichinformationszentrum am Deichtor an der Schlossstraße rundet die Wanderung ab, in deren Verlauf gern Fragen gestellt werden können. Die zweite Tour beginnt am Engerser Bahnhof und führt über das Hafengelände zurück nach Neuwied. Die rund drei Stunden dauernde Wanderung entlang des Deichwanderwegs ist gespickt mit vielen Informationen zu den Hochwassern in Engers und im Engerser Feld. Auch ein kurzer Blick in den ehemaligen Hafen der Flusspioniere ist geplant. Ihr Ende findet die Tour am Pegelturm. Hinweise zum täglichen Betrieb der Schutzanlage runden beide Angebote ab. Auf beiden Abschnitten besteht die Möglichkeit der Einkehr zu Kaffee und Kuchen. Beide Strecken sind gut begehbar - auch bei schlechtem Wetter. Etappe 1 legen der Deichführer und seine Gäste am Samstag, 21. September, zurück. Treffpunkt ist um 10 Uhr der Parkplatz an der Feldkirche. Etappe 2 folgt am Samstag, 26. Oktober, ab 11 Uhr vom Bahnhof Engers. Eine Anreise mit dem Bus ab Bahnhof Neuwied zum jeweiligen Startpunkt ist möglich. Die Gebühr für die Teilnahme wird am Anfang der jeweiligen Etappe kassiert. Weitere Informationen, auch zu individuellen Führungen, gibt es bei der Tourist-Information der Stadt Neuwied, Tel. (0 26 31) 80 25 55 5; E-Mail: tourist-information@neuwied.de. Ein Überblick über alle angebotenen Führungen steht im Internet unter https://www.neuwied.de/stadtfuehrungen.html

Pressemitteilung der

Stadt Neuwied

Der Deichstadtweg kann in zwei Etappen bewältigt werden. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Die neue Brücke in der Beckenkampstraße, die über die darunterliegende Bahnstrecke führt, ist seit wenigen Tagen für den Fuß- und Radverkehr freigegeben.
23

Die Fuß- und Radwegebrücke in der Beckenkampstraße im Koblenzer Stadtteil Horchheim wurde kürzlich nach einem umfangreichen Neubauprojekt wiedereröffnet. Die ursprüngliche Bogenbrücke aus dem Jahr 1914 war im Herbst 2022 abgerissen worden, um Platz für den modernen Ersatzbau zu schaffen. Während der Bauphase mussten technische Anpassungen vorgenommen werden, die den Zeitplan beeinflussten und die Nutzung der Bahnsperrpausen veränderten.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag
Dauerauftrag
Moonlight Concert 27.11.26
Kursangebote 2. Semester
Titelanzeige
Weitere Artikel
Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
714

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

v.l.n.r.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin
253

Rheinbach. Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut.

Von Stefan Raetz aus Rheinbach

Weiterlesen

Karate Dojo Kitai Dieblich
114

Dieblich. Am 25. Oktober 2026 stand beim Karate Dojo Kitai aus Dieblich nicht nur der Sport im Mittelpunkt, sondern vor allem der gute Zweck. Unter dem Motto „100 Kata“ stellten sich rund 50 bis 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene einer besonderen sportlichen Herausforderung. Gleichzeitig wurden Spenden für einen guten Zweck gesammelt.

Von Jens Mentges aus Koblenz

Weiterlesen