Allgemeine Berichte | 26.11.2019

Denkmalverein Sinzig trauert um Werner Steinborn

Dem Museum eng verbunden

Der Sohn von Franz Steinborn übereignete der Stadt zahlreiche Werke des bekannten Kunstmalers und stellte auch eigene Werke aus

Werner Steinborn pflegte die Verbindung zu Sinzig, dem Denkmalverein und dem Heimatmuseum im Schloss. Nun ist er im Alter von 92 Jahren verstorben.Foto: HG

Sinzig. Der Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum in Sinzig trauert um Werner Steinborn, Sohn des Lehrers und Kunstmalers Franz Steinborn. Er ist im Alter von 92 Jahren am 18. November in Leverkusen verstorben. Dem langjährigen Mitglied des Denkmalvereins ist es zu verdanken, dass ein Konvolut der Werke von Franz Steinborn, der die Landschaft von Ahr und Eifel festhielt, geordnet und dokumentiert der Nachwelt zugänglich gemacht werden konnte.

Werner Josef Steinborn, wie sein Name vollständig lautet, kam am 26. Mai in Ahrweiler zur Welt. Er lebte von 1935 bis 1955 in Sinzig. Der Technische Zeichner war neun Jahre in Brohl berufstätig, bevor er 1955 eine Anstellung bei Bayer Leverkusen erhielt.

Die Bindung zu Sinzig aber blieb bestehen. So übereignete er im Jahr 2006 der Stadt als Träger des Heimatmuseums etliche Gemälde und 1240 Skizzen, Studien, Zeichnungen, Entwürfe zu Modellen, Bühnenbildern und Karnevalswagen seines Vater Franz Steinborn, dazu eine umfangreiche Dokumentation seines Wirkens. Die Dokumentation stellte er 2015 beim Turmgespräch des Denkmalvereins vor. Zehn Jahre zuvor war Werner Steinborn in einer Einzelausstellung mit eigenen künstlerischen Arbeiten im Heimatmuseum vertreten, denn seit 1995 schuf er in einer selbst erarbeiteten Technik präzise Folienbilder aus bis zu 8000 Einzelteilen. Von Seiten des Denkmalvereins um den Vorsitzenden Hardy Rehmann und des Museums mit seiner Leiterin Agnes Menacher wird Werner Steinborn ein ehrendes Andenken bewahrt werden.

HG

Werner Steinborn pflegte die Verbindung zu Sinzig, dem Denkmalverein und dem Heimatmuseum im Schloss. Nun ist er im Alter von 92 Jahren verstorben.Foto: HG

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