Kinder-Rat in der kath. Kita St. Peter Sinzig nimmt eine wichtige Aufgabe wahr
Demokratie in Kinderschuhen
Sinzig. Das neue Kindertagesstättengesetz sieht sie vor: Die Einbeziehung der Kinder in allen Belangen, die ihren Kindertagesstättenalltag betreffen.
Doch wie kann diese Anforderung in der Umsetzung innerhalb der Kindertagesstättenlandschaft aussehen? Jedes einzelne Kind zu befragen oder hauptsächlich auf mittelungsstarke Kinder zu reagieren, ist dabei nicht das Ziel der kath. Kindertagesttätte St. Peter.
Jedes Kind sollte mit seinen Vorstellungen, Wünschen und Bedürfnissen wahr- und ernstgenommen werden und das auch unabhängig von seiner Entwicklung und Persönlichkeit. Bei 100 Kindern in der Einrichtung kann man sich ja lebhaft vorstellen, wie vielfältig die Ansprüche an eine Kita werden kann. Um diese Vielfalt zu ordnen und zu zufriedenstellenden Umsetzungsprozessen zu gelangen, hat sich die Kita zur Einsetzung eines Kinder-Rates entschieden. Der Kinder-Rat besteht aus Vertretern aller Gruppen, die innerhalb des eigenen Gruppenverbandes gewählt wurden. Kinder, die gerne im Kinder-Rat mitwirken wollten, konnten sich für ein Jahr in diesen wählen lassen. Im Stuhlkreis oder in einberufenen Gesprächsrunden können alle Kinder Dinge, die sie gerne im Kinder-Rat beraten lassen möchten, kundtun. Diese Äußerungen werden gesammelt und finden Raum im Treffen des Kinder-Rates, die alle zwei Wochen, von zwei Erzieherinnen begleitet, stattfinden.
Die Kinder stellen dabei ihre Austauschpunkte vor und diese werden besprochen und nach Lösungen oder Vorgehensweisen gesucht. Diese Ergebnisse tragen die Kinder dann zurück in ihre Gruppen. Ein Beispiel dafür war die Beschwerde der Kinder über die Zustände auf den Kindertoiletten. Manchen Kindern gelang es nicht, das „Stille Örtchen“ sauber zu hinterlassen und abzuziehen. Der Kinder-Rat beschloss, durch Handabdrücke auf den Spüldrückern daran zu erinnern. Im Nachgang war dieser kleine Hinweis schon sehr wirksam. Eine ganz wichtige Aufgabe kommt auf die Kinder des Kinder-Rates bei der Umstellung des pädagogischen Konzeptes zu. Sie bilden eine Brücke zwischen den Kindern und den Erwachsenen, die mit diesem Thema betraut sind. Das Bestreben der Kinder sich ihre Welt und ihren Alltag eigenständig zu erschließen und dabei umfangreiche Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln, ist für die Stärkung des Selbstbewusstseins und die Ausbildung von Resillienz förderlich. Der bisherige Tagesablauf mit fester räumlicher Begrenzung wirkt diesem Explorationsbedürfnis entgegen und hemmt Entwicklungschancen, die für das weitere Leben eine wichtige Grundlage bieten. Die nötigen räumlichen und konzeptionellen Veränderungen hierzu sollen sich in einem gemeinsamen Prozess entwickeln, die Sichtweise der Kinder berücksichtigend wird in der nächsten Zeit ein Umfeld für die Kinder geschaffen, in dem sich Geist, Körper und Seele gut gestärkt für das weitere Leben ausbilden kann. Es ist ein spannender Weg, bei dem alle wichtige Schritte tun. Und die Kinder, ganz demokratisch, in Kinderschuhen.
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