Erzählcafé startet im Berkumer Limbachstift
Den Römern auf der Spur
Berkum. Die frühe Blüte von Berkum als eines der vier römischen Militärzentren auf Wachtberger Gebiet hat viele Spuren im Boden hinterlassen. Neben Streufunden in der Landschaft auch spektakuläre Funde wie die „Villa Rustiaca“ am Jesuitenhof oder der Weihestein für gallisch-germanisch-römische Muttergottheiten an der Stelle des Marienhäuschens vor Burg Odenhausen. Mit dem Thema „Den Römern auf der Spur“ startet jetzt am Donnerstag, den 27. Juni 2024, ab 15 Uhr das für jeden offene erste Berkumer Erzählcafé im Restaurant des Altenstifts Limbach. Es orientiert sich an den Erzählcafés, wie sie der Villiper Heimatverein (HVV) seit Jahren regelmäßig anbietet, und wie sie auch schon in Niederbachem stattgefunden haben: Nach einem kurzen Einführungsvortrag kann jeder seine Erfahrungen, Erinnerungen und Gedanken einbringen.
„Kein Ort ist in den letzten Jahren in Wachtberg so stark gewachsen wie Berkum. Dabei fehlen ein Verein oder eine Institution, in denen sich Einheimische wie Zugezogene finden können, um ihr Wissen um die Vergangenheit des Ortes und die oft spannende Spurensuche nach den Zeugnissen des kulturellen Erbes im Gespräch miteinander zu teilen“. Das ist die Einschätzung des Vorsitzende des HVV, Ulf Hausmanns, und der stellvertretende Vorsitzender des Niederbachemer Heimatvereins (HVN), Daniela Wiedeck, die selbst gebürtige Berkumerin ist. Man freue sich, ein solches monatliches Treffen mit Unterstützung des Limbachstifts in den Räumen des Altenstifts auf den Weg zu bringen.
Es gehe darum, den Menschen ein zusätzliches Angebot zu machen: „Nirgendwo sonst ist Wachtberg als Ganzes im Konzert der 13 historischen Dörfer so repräsentativ erlebbar wie im Berkumer Altenstift – nimmt man das Einkaufszentrum einmal aus“, so Wiedeck und Hausmanns. „Wir treffen hier viele Menschen aus diesen Dörfern, die neben den Erinnerungen der Berkumer ihre eigenen Erinnerungen zwischen Swist und Rhein mitbringen und erzählen können.“ Und so zählen zu den Unterstützern des Vorhabens auch Siegfried Vogel aus Züllighoven und der langjährige Wirtschaftsförderer der Gemeinde, Klaus Huse. „Es wäre schön, wenn sich viele Menschen hier treffen würden“, sind sich die Initiatoren mit Dörthe Schreiner einig, die das Erzählcafé gemeinsam mit ihrem Team der Sozialen Betreuung von Seiten des Altenstifts begleitet. Wer teilnehmen möchte, sagt – wegen der Vorbereitungen – bitte Bescheid unter 02 28-32 72 36 oder 01 77 3 57 03 24 Hausmanns).
Pressemitteilung des Villiper Heimatvereins
